Was Kirche zur „Kirche“ macht

Was Kirche zur „Kirche“ macht

Die Aussendungsrede Jesu an seine Jünger (15. So, Lesejahr B)
17 Minuten

Beschreibung

vor 7 Jahren

In den Worten der Aussendung, die Jesus selbst seinen
Jüngern mit auf den Weg gibt, lässt sich etwas von dem erkennen,
was die Grundgestalt der Kirche ist. Es ist wie ein
außerordentlicher und heiliger Moment, in dem Jesus den Jüngern,
die er „zu sich ruft“, das sagt, was sie in seinem Namen von da
an tun sollen: „Treibt die unreinen Geister aus, heilt Kranke“
oder wie es bei Markus heißt „Verkündet, das Himmelreich ist
nahe!“. Und damit kann kein einmaliges Handeln sein, sondern es
ist das, was fortan wesentliches und vorrangiges Tun der Kirche
sein soll. Mit ganz konkreten Hinweisen weist er ihnen den Weg,
wie sie sich verhalten sollen: immer zu zweit gehen, dort
bleiben, wo sie aufgenommen werden und falls man sie nicht
anhört, den Staub von den Füßen schütteln. Es ist auch ein
Hinweis, wie die herausfordernde Aufgabe der Sendung Jesu heute
gelebt werden muss: in gemeinschaftlichem Beten und Handeln, in
der Treue zum eigenen Dienst und gleichzeitig die Mahnung zu
neuem Aufbruch hörend, wenn es keine Fruchtbarkeit mehr
gibt. 

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