Gott ist „keine Scheune“, sondern sich verschwendende Liebe (18. Sonntag im Jk./ Lesejahr C)

Gott ist „keine Scheune“, sondern sich verschwendende Liebe (18. Sonntag im Jk./ Lesejahr C)

15 Minuten

Beschreibung

vor 6 Monaten

Das Gleichnis von dem, der Scheunen baut


"Gott ist keine Scheune", sagt Adrienne von Speyr und spielt
damit darauf an, dass Jesus ein Gleichnis entwirft, in dem ein
Mann so viel Besitz anhäufen will, dass er dafür neue Scheunen
bauen lässt, um es sich dann endlich gut gehen zu lassen. Das
Gleichnis hebt letztlich hervor, dass es um die Frage geht, was
aus dem wird, was man besitzt. Interessant ist hier, dass dieser
Scheunenbesitzer unausgesprochen auch die Frage nach dem "Wozu"
stellt,  dabei jedoch nur ins Selbstgespräch mit sich selbst
eintritt und so nur seine eigene Zukunft und sein eigenes
Wohlergehen in den Blick nimmt. Andere kommen hier gar nicht vor.
Die entscheidende Frage, die Jesus mit diesem Gleichnis uns
stellt, ist die, ob wir bereit sind, unsere Besitztümer zu öffnen
und uns fragen zu lassen, für wen wir das, was wir haben,
einsetzen und sogar verschwenden könnten. Denn auch Gott "ist
keine Scheune", sondern verschwendende Liebe.

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