Der Korruptionsfall im Seco (1/4)

Der Korruptionsfall im Seco (1/4)

vor 4 Monaten
Über Jahre hinweg schanzte ein Beamter seinen Partnern Aufträge im Umfang von rund 100 Millionen Franken zu. Dafür erhielt er lukrative Gegenleistungen. Wie gingen die Leute vor?
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Beschreibung

vor 4 Monaten

Es ist das Jahr 2012, als unser Reporter Christian Brönnimann
sieben ganz normale journalistische Anfragen per E-Mail
verschickt. Er ahnt damals nicht, dass ihn diese Anfragen mehr
als zwei Jahre beschäftigen werden. Dass daraus eine
Riesengeschichte wird. Eine Geschichte über geheime Treffen,
exklusive Reisen, Geld in Couverts und auf versteckten Bankkonten
– und über geschmierte Aufträge im Umfang von rund 100 Millionen
Franken. Die Geschichte von einem der grössten Korruptionsfälle
in der Schweizer Bundesverwaltung.


Brönnimann will wissen, wie viele Beschaffungen die Departemente
getätigt haben, ohne sie zuvor öffentlich ausgeschrieben zu
haben. Aus geschwärzten Dokumenten sieht er dann: In einer
Abteilung des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) läuft
ziemlich viel falsch. Auffällig viele Aufträge werden an die
immer gleichen Firmen vergeben, ohne dass sie zuvor öffentlich
ausgeschrieben werden.


Die Tonaufnahme einer Sitzung entlarvt dann, wie der Beamte Bruno
A.* und die beiden IT-Geschäftsmänner Rafael B.* und Manuel C.*
Deals mischeln. Untersuchungen zeigen später, dass sich der
Beamte an seinen Vorgesetzten vorbei ein «kleines Königreich»
schaffen konnte.


Wer sind diese Leute? Wie kommen sie ins Geschäft? Wie
funktioniert ihr «Königreich» genau? Und warum ist das überhaupt
möglich, ohne aufzufliegen?


Das erzählt Christian Brönnimann, Reporter am
Tamedia-Recherchedesk, in der ersten von vier Folgen zum
Korruptionsfall im Seco.


* Namen der Redaktion bekannt.


Gast: Christian Brönnimann
Host: Noah Fend
Skript: Noah Fend, Sara Spreiter
Schnitt und Produktion: Sara Spreiter
Sprecher: Francisco Martinez Ruiz, Loris Brasser, Severin Pfeffer


Artikel zum Fall: 


Das Seco vergab Millionenaufträge unter der Hand

Die perfekte Täuschung

Korruptionsverdacht beim Seco: VIP-Tickets hier, Aufträge da

Der Seco-Manager fiel schon vor 20 Jahren auf



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