Der fast perfekte Steuerbetrug

Der fast perfekte Steuerbetrug

vor 2 Tagen
Ein 65-jähriger pensionierter Personalvermittler hat 8,7 Millionen Franken Steuerschulden. Bis sich die Steuerverwaltung meldet und ihm einen Rabatt von 99,7 Prozent anbietet.
29 Minuten
0
0 0 0

Beschreibung

vor 2 Tagen

Im Juni erscheinen anstelle einer dreiteiligen
True-Crime-Serie zu einem Schweizer Kriminalfall ausnahmsweise
drei Einzelfolgen zu jeweils einem Fall.


***


An einem Septembermorgen im Jahr 2022 findet im
Breitenrainquartier in der Stadt Bern ein Polizeieinsatz statt.
Eine Einheit der Berner Kantonspolizei verschafft sich Zutritt
zur obersten Wohnung eines Mehrfamilienhauses – und beginnt mit
der Durchsuchung.


Die Ermittlerinnen und Ermittler der Kantonspolizei
beschlagnahmen unter anderem 20 Luxusuhren, 19 Pelzmäntel, 25
Gürtel und Foulards von Luxusmarken, 214 teure Handtaschen,
Reisetaschen und Portemonnaies, 63 Kisten Wein, 21 Goldvreneli,
mehrere Tausend Franken Bargeld, 7 Goldbarren, Schlüssel für drei
Autos – und Auszüge von Bankkonten mit über 1,4 Millionen
Franken.


Der Mann, der in dieser Wohnung wohnt, heisst Karl B. (Name
geändert), bezieht Sozialhilfe und hat gleichzeitig
Steuerschulden von über 8,7 Millionen Franken. Und bis vor kurzem
war er sich ziemlich sicher, dass er davon kaum je etwas bezahlen
muss. Die Steuerverwaltung des Kantons Bern schlug dem
pensionierten Personalvermittler nämlich vor, seine gesamten
Schulden gegen eine Bezahlung von 25’000 Franken aus dem
Betreibungsregister zu löschen.


Das entspräche einem Steuerrabatt von 99,7 Prozent. Damit scheint
der Steuerdeal des Jahrhunderts perfekt.


Wie konnte es so weit kommen? Wie hat Karl B. diese Schulden
überhaupt erst angehäuft? Und wird ihm der Steuerrabatt am Ende
tatsächlich gewährt?


Bundeshauskorrespondent Quentin Schlapbach hat zum Fall «Der fast
perfekte Steuerbetrug» recherchiert. In einer Kurzfolge des
Schweizer Crime-Podcasts «Unter Verdacht» berichtet er davon.


Host: Noah Fend
Produzentin: Jacky Wechsler


Der Fall zum Nachlesen


Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines
Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der
Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts)
hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.


Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und
lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.ch


Ihr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter
«Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende
Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime


Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for
information about our collection and use of personal data for
advertising.
15
15
Close