Beschreibung

vor 1 Woche

Die ersten Menschen, die in der Steinzeit im Gebiet des heutigen
Österreich lebten, waren nomadische Jäger, deren hochmobiles
Leben von Hunger, den wechselhaften Klimabedingungen der letzten
Eiszeit und gefährlichen Begegnungen mit wilden Tieren geprägt
war. Die Feuerstellen waren das Zentrum des sozialen Lebens in
einer Zeit, über die wissenschaftliche Aussagen aufgrund der
enormen historischen Distanz nur sehr schwer möglich sind. Der
Archäologe und Altgeschichtler Dr. Franz Pieler erklärt im
Gespräch mit Mariella Gittler außerdem, wie Bären- und
Mammutjagden abliefen, welche Rolle vermutlich schamanische
Praktiken in diesen kleinen Gruppen hatten und wie man sich die
Begegnungen des modernen Menschen mit dem Neandertaler vorstellen
kann. Außerdem wird mit den gängigen Mythen rund um die Venus von
Willendorf aufgeräumt und das Leben von Menschen beschrieben,
deren tägliches Überleben auf das Engste mit den Prozessen der
Natur verknüpft war.

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