Europa will bei Ukraine mitreden (mit Claudia Major)
47 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Monaten
Die USA, die Ukraine, Europäer und Russland ringen derzeit um einen
Plan, der den russischen Angriffskrieg in der Ukraine beenden soll.
28-Punkte hatten die USA offenbar gemeinsam mit Russland
aufgeschrieben, nach Gesprächen mit der Ukraine sind laut aktuellen
Berichten noch 19 übriggeblieben. Die Entwicklungen der vergangenen
Tage, den aktuellen Stand der Dinge und die Lage in der Ukraine
fasst Astrid Corall zunächst zusammen.
Im Interview mit Host Kai Küstner bewertet dann Claudia Major,
Senior Vice President für transatlantische Sicherheitsinitiativen
beim German Marshall Fund, den ursprünglichen Plan, die
potentiellen Folgen für Europa und die Änderungsvorschläge der
Europäer. Sie nennt den 28-Punkte-Plan ein „Dokument der
Großmachtpolitik“ der USA und Russlands, die über die Köpfe der
Europäer und Ukrainer entschieden. “Für die Europäer ist es eine
schwierige Nachricht, dass die USA sich als Verhandler, aber nicht
mehr als Verbündeter, Alliierter Europas und der Ukraine sehen.” Es
sei aber auch die Frage gerechtfertigt, warum es keinen
europäischen Plan gab und die Europäer immer nur reagieren würden.
Europa sei bislang nicht gewillt, seine wirtschaftlichen und
militärischen Mittel auf den Tisch zu legen – oder habe sie nicht.
Vor Schnellschüssen, nur um den Krieg zu beenden, warnt Claudia
Major. Es müsse sichergestellt sein, dass ein verhandeltes Dokument
nicht die “Keimzelle für den nächsten Krieg” sei.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Interview mit Claudia Majo vom German Marshall Fund:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-338678.html
Wer schrieb beim 28-Punkte-Plan mit?
https://www.theguardian.com/commentisfree/2025/nov/24/donald-trump-peace-plan-kremlin-ukraine
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Bundesvibe über Wehrpflicht - jetzt streamen:
https://1.ard.de/bundesvibe-wehrdienst
Plan, der den russischen Angriffskrieg in der Ukraine beenden soll.
28-Punkte hatten die USA offenbar gemeinsam mit Russland
aufgeschrieben, nach Gesprächen mit der Ukraine sind laut aktuellen
Berichten noch 19 übriggeblieben. Die Entwicklungen der vergangenen
Tage, den aktuellen Stand der Dinge und die Lage in der Ukraine
fasst Astrid Corall zunächst zusammen.
Im Interview mit Host Kai Küstner bewertet dann Claudia Major,
Senior Vice President für transatlantische Sicherheitsinitiativen
beim German Marshall Fund, den ursprünglichen Plan, die
potentiellen Folgen für Europa und die Änderungsvorschläge der
Europäer. Sie nennt den 28-Punkte-Plan ein „Dokument der
Großmachtpolitik“ der USA und Russlands, die über die Köpfe der
Europäer und Ukrainer entschieden. “Für die Europäer ist es eine
schwierige Nachricht, dass die USA sich als Verhandler, aber nicht
mehr als Verbündeter, Alliierter Europas und der Ukraine sehen.” Es
sei aber auch die Frage gerechtfertigt, warum es keinen
europäischen Plan gab und die Europäer immer nur reagieren würden.
Europa sei bislang nicht gewillt, seine wirtschaftlichen und
militärischen Mittel auf den Tisch zu legen – oder habe sie nicht.
Vor Schnellschüssen, nur um den Krieg zu beenden, warnt Claudia
Major. Es müsse sichergestellt sein, dass ein verhandeltes Dokument
nicht die “Keimzelle für den nächsten Krieg” sei.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Interview mit Claudia Majo vom German Marshall Fund:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-338678.html
Wer schrieb beim 28-Punkte-Plan mit?
https://www.theguardian.com/commentisfree/2025/nov/24/donald-trump-peace-plan-kremlin-ukraine
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