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Beschreibung
vor 1 Woche
Am Wochenende hat Russland die Ukraine massiv angegriffen, vor
allem auch die Hauptstadt Kiew. Ukraine-Korrespondent Florian
Kellermann schildert im Gespräch mit Stefan Niemann, wie er den
nächtlichen Großangriff erlebt hat. Er beschreibt, wie das massive
Bombardement sein persönliches Sicherheitsgefühl verändert hat und
wie die Menschen in Kiew der Bedrohung durch Russlands Militär
trotzen. Dass die Zivilbevölkerung sich dem Terror aus der Luft
beuge, sei kaum zu erwarten.
Im Gespräch mit Stefan analysiert Kai Küstner die von Putin als
Wunderwaffe gepriesene Oreschnik-Rakete, die nun zum dritten Mal in
der Ukraine einschlug. Laut Putin fliegt sie mit 10facher
Schallgeschwindigkeit und ist nicht abfangbar. Warum es daran
Zweifel gibt, warum sich russische Militärblogger über die geringe
Zerstörungskraft lustig machen und warum Europa und die NATO sich
zwar gegen diese ballistische Rakete wappnen, sich aber nicht
einschüchtern lassen sollten, vertieft Kai in dieser Ausgabe. Er
schaut auch auf den Widerspruch zwischen neuen US-Angriffen im Iran
und einer vermeintlich kurz bevorstehenden Einigung bei den
Verhandlungen beider Seiten. Kai erklärt, dass es zunächst mal um
ein Rahmenabkommen als Basis für weitere Gespräche geht. Eine
Einigung ist auch deshalb so kompliziert, weil der Iran
Sanktionserleichterungen will. US-Präsident Trump wird vermeiden
wollen, dass ein möglicher "Deal" allzu sehr dem Atomabkommen von
2015 gleicht, das er in seiner ersten Amtszeit gekündigt
hatte.
Im Schwerpunkt dieser Ausgabe beleuchtet Stefan Niemann mit Julia
Weigelt die sogenannte regelbasierte internationale Ordnung. Julia
erklärt, dass diese auf dem Völkerrecht basiert, aber von
verschiedenen Nationen unterschiedlich ausgelegt wird. Der Umgang
mit dieser Ordnung habe sich in den vergangenen Jahren verändert.
So hätten die USA zum Beispiel mit Blick auf den Krieg gegen Iran
gar nicht versucht, diesen völkerrechtlich zu legitimieren. Julia
beschreibt auch, welche Kritik Länder des globalen Südens am
Konzept der regelbasierten Ordnung haben, wie China versucht, ein
alternatives internationales Ordnungsmodell zu etablieren und
welchen Weg es gibt, das bestehende System zu verbessern.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Wunderwaffe "Oreschnik"?
https://www.kyivpost.com/post/76801
Deutsche Außenpolitik und das Leitbild der "regelbasierten
internationalen Ordnung" - Herausforderungen durch China, Russland
und die USA (SWP)
https://www.swp-berlin.org/publications/products/studien/2026S05_Regelbasierte_internationale_Ordnung.pdf
2030-Agenda der Vereinten Nationen mit 17
Nachhaltigkeitszielen
https://www.bundesumweltministerium.de/themen/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitsziele-sdgs
allem auch die Hauptstadt Kiew. Ukraine-Korrespondent Florian
Kellermann schildert im Gespräch mit Stefan Niemann, wie er den
nächtlichen Großangriff erlebt hat. Er beschreibt, wie das massive
Bombardement sein persönliches Sicherheitsgefühl verändert hat und
wie die Menschen in Kiew der Bedrohung durch Russlands Militär
trotzen. Dass die Zivilbevölkerung sich dem Terror aus der Luft
beuge, sei kaum zu erwarten.
Im Gespräch mit Stefan analysiert Kai Küstner die von Putin als
Wunderwaffe gepriesene Oreschnik-Rakete, die nun zum dritten Mal in
der Ukraine einschlug. Laut Putin fliegt sie mit 10facher
Schallgeschwindigkeit und ist nicht abfangbar. Warum es daran
Zweifel gibt, warum sich russische Militärblogger über die geringe
Zerstörungskraft lustig machen und warum Europa und die NATO sich
zwar gegen diese ballistische Rakete wappnen, sich aber nicht
einschüchtern lassen sollten, vertieft Kai in dieser Ausgabe. Er
schaut auch auf den Widerspruch zwischen neuen US-Angriffen im Iran
und einer vermeintlich kurz bevorstehenden Einigung bei den
Verhandlungen beider Seiten. Kai erklärt, dass es zunächst mal um
ein Rahmenabkommen als Basis für weitere Gespräche geht. Eine
Einigung ist auch deshalb so kompliziert, weil der Iran
Sanktionserleichterungen will. US-Präsident Trump wird vermeiden
wollen, dass ein möglicher "Deal" allzu sehr dem Atomabkommen von
2015 gleicht, das er in seiner ersten Amtszeit gekündigt
hatte.
Im Schwerpunkt dieser Ausgabe beleuchtet Stefan Niemann mit Julia
Weigelt die sogenannte regelbasierte internationale Ordnung. Julia
erklärt, dass diese auf dem Völkerrecht basiert, aber von
verschiedenen Nationen unterschiedlich ausgelegt wird. Der Umgang
mit dieser Ordnung habe sich in den vergangenen Jahren verändert.
So hätten die USA zum Beispiel mit Blick auf den Krieg gegen Iran
gar nicht versucht, diesen völkerrechtlich zu legitimieren. Julia
beschreibt auch, welche Kritik Länder des globalen Südens am
Konzept der regelbasierten Ordnung haben, wie China versucht, ein
alternatives internationales Ordnungsmodell zu etablieren und
welchen Weg es gibt, das bestehende System zu verbessern.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
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https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
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https://www.kyivpost.com/post/76801
Deutsche Außenpolitik und das Leitbild der "regelbasierten
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https://www.swp-berlin.org/publications/products/studien/2026S05_Regelbasierte_internationale_Ordnung.pdf
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