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vor 6 Monaten
Die Bundesregierung wandelt in diesen Tagen auf den Spuren der
Ampel. Die Parteien scheinen sich wenig bis nichts zu gönnen. Der
Kanzler macht keine gute Figur, poltert immer wieder und stößt
viele vor den Kopf. Zuletzt ein ganzes Land, Brasilien. Und die
Probleme hierzulande werden scheinbar nicht angegangen. Wenn
Focus-Chefreporterin Anja Maier auf den Zustand der Bundesregierung
schaut, bekommt sie Bauchschmerzen. "Ich wünsche mir mehr
Ernsthaftigkeit", sagt sie.
Wie es um die Koalition steht, darüber sprechen Malte Pieper und
Anja Maier mit zwei Menschen, die in der Koalition zu Hause sind.
Zu Gast sind Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) und die
Bundestagsabgeordnete Kathrin Michel (SPD), die in Sachsen
Landesvorsitzende ihrer Partei ist. Michel sieht das Agieren von
Merz kritisch. Und sie sieht negative Parallelen zu seinem
Vorgänger Scholz. In der aktuellen Koalition zwischen CDU, CSU und
SPD gehe es vielen zuerst um sich und nicht um das Verbindende. Und
so sei die Kritik vieler Menschen an der Politik insgesamt durchaus
gerechtfertigt: "Wir haben viele Sachen auf den Weg gebracht, aber
sie kommen bei den Menschen nicht an […], weil wir halt uns auf
allerhöchster Ebene ein Psychodrama liefern." Michel sagt auch, bei
dem aktuellen Rentenstreit stehe enorm viel auf dem Spiel. Auch der
Unionspolitiker Sepp Müller kann die Kritik an der Bundesregierung
verstehen. Es gehe zu langsam mit Reformen und die Wirtschaft sei
in Schwierigkeiten. Trotzdem sieht er die Arbeit der
Bundesregierung etwas positiver als Michel.
Wenn Sie Fragen und Anregungen an Anja Maier und Malte Pieper
haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
Ampel. Die Parteien scheinen sich wenig bis nichts zu gönnen. Der
Kanzler macht keine gute Figur, poltert immer wieder und stößt
viele vor den Kopf. Zuletzt ein ganzes Land, Brasilien. Und die
Probleme hierzulande werden scheinbar nicht angegangen. Wenn
Focus-Chefreporterin Anja Maier auf den Zustand der Bundesregierung
schaut, bekommt sie Bauchschmerzen. "Ich wünsche mir mehr
Ernsthaftigkeit", sagt sie.
Wie es um die Koalition steht, darüber sprechen Malte Pieper und
Anja Maier mit zwei Menschen, die in der Koalition zu Hause sind.
Zu Gast sind Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) und die
Bundestagsabgeordnete Kathrin Michel (SPD), die in Sachsen
Landesvorsitzende ihrer Partei ist. Michel sieht das Agieren von
Merz kritisch. Und sie sieht negative Parallelen zu seinem
Vorgänger Scholz. In der aktuellen Koalition zwischen CDU, CSU und
SPD gehe es vielen zuerst um sich und nicht um das Verbindende. Und
so sei die Kritik vieler Menschen an der Politik insgesamt durchaus
gerechtfertigt: "Wir haben viele Sachen auf den Weg gebracht, aber
sie kommen bei den Menschen nicht an […], weil wir halt uns auf
allerhöchster Ebene ein Psychodrama liefern." Michel sagt auch, bei
dem aktuellen Rentenstreit stehe enorm viel auf dem Spiel. Auch der
Unionspolitiker Sepp Müller kann die Kritik an der Bundesregierung
verstehen. Es gehe zu langsam mit Reformen und die Wirtschaft sei
in Schwierigkeiten. Trotzdem sieht er die Arbeit der
Bundesregierung etwas positiver als Michel.
Wenn Sie Fragen und Anregungen an Anja Maier und Malte Pieper
haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
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