Wie kann man nur seine Atomkraftwerke sprengen? Indischer Astrophysiker über Deutschland (Englisch)
Mayukh Panja ist Astrophysiker, Ingenieur und Wissenschaftler mit
indischen Wurzeln, der seit fast zehn Jahren in Deutschland lebt
und forscht. Nach einem technischen Studium in Indien arbeitete er
am Max-Planck-Institut in Göttingen an...
42 Minuten
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Nach Jahren im Nachrichtenbetrieb habe ich mich Anfang 2022 mit meinem eigenen YouTube-Kanal selbstständig gemacht. Ich spreche mit ganz unterschiedlichen Menschen über politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Themen. Vielfalt im wahrsten...
Beschreibung
vor 3 Monaten
Mayukh Panja ist Astrophysiker, Ingenieur und Wissenschaftler mit
indischen Wurzeln, der seit fast zehn Jahren in Deutschland lebt
und forscht. Nach einem technischen Studium in Indien arbeitete er
am Max-Planck-Institut in Göttingen an hochspezialisierter
Forschung und nutzte dort unter anderem Hochleistungsrechner, die
weltweit nur an wenigen Standorten zugänglich sind. Später
wechselte er zur Deutschen Bank, bevor er in ein Berliner Startup
einstieg. Seine berufliche Erfahrung spannt sich damit von
Wissenschaft über Finanzwelt bis hin zu Spitzentechnologie.Im
Interview sprechen wir über den X-Post, mit dem Panja unerwartet
viral ging – eine spontane Frustration über den deutschen
Atomausstieg, die Millionen Menschen erreichte. Von dort aus
entfaltet sich ein breites Gespräch über Energiepolitik,
wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, Bürokratie, die Degrowth-Idee
und die Frage, warum Deutschland im internationalen Vergleich
zunehmend ins Hintertreffen gerät. Panja erklärt, warum er
Deutschland als „Anomalie“ in der globalen Energiewelt sieht, was
er als „self-neutering policies“ bezeichnet und wie moralische
Selbstinszenierung effektive Politik ausbremsen kann. Gleichzeitig
zeigt er, was in Deutschland stark ist – Forschung, Infrastruktur,
Talent – und warum er trotz aller Kritik eine emotionale Bindung an
dieses Land hat.
indischen Wurzeln, der seit fast zehn Jahren in Deutschland lebt
und forscht. Nach einem technischen Studium in Indien arbeitete er
am Max-Planck-Institut in Göttingen an hochspezialisierter
Forschung und nutzte dort unter anderem Hochleistungsrechner, die
weltweit nur an wenigen Standorten zugänglich sind. Später
wechselte er zur Deutschen Bank, bevor er in ein Berliner Startup
einstieg. Seine berufliche Erfahrung spannt sich damit von
Wissenschaft über Finanzwelt bis hin zu Spitzentechnologie.Im
Interview sprechen wir über den X-Post, mit dem Panja unerwartet
viral ging – eine spontane Frustration über den deutschen
Atomausstieg, die Millionen Menschen erreichte. Von dort aus
entfaltet sich ein breites Gespräch über Energiepolitik,
wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, Bürokratie, die Degrowth-Idee
und die Frage, warum Deutschland im internationalen Vergleich
zunehmend ins Hintertreffen gerät. Panja erklärt, warum er
Deutschland als „Anomalie“ in der globalen Energiewelt sieht, was
er als „self-neutering policies“ bezeichnet und wie moralische
Selbstinszenierung effektive Politik ausbremsen kann. Gleichzeitig
zeigt er, was in Deutschland stark ist – Forschung, Infrastruktur,
Talent – und warum er trotz aller Kritik eine emotionale Bindung an
dieses Land hat.
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