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Beschreibung
vor 5 Monaten
Mobilitätsexpertin Katja Diehl fährt den Golf Variant ihrer Eltern,
weil am Land keine Alternative existiert – dabei würde sie sich
lieber On-Demand-Busse wünschen. Schließlich bewegen sich Autos
durchschnittlich nur 45 Minuten am Tag, die restlichen 23 Stunden
stehen sie ungenutzt herum. Eine Ineffizienz, die sich die
Gesellschaft bei keinem Bus- oder Bahnsystem leisten würde. "Wir
haben kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem", sagt Diehl
im Gespräch mit Philip Pramer auf der STANDARD-Bühne bei der Buch
Wien. Denn alle Lösungen für bessere Mobilität seien längst
bekannt. Ihr neues Buch "Picknick auf der Autobahn", geschrieben
mit dem deutschen Drehbuchautor und Journalisten Mario Sixtus,
zeigt eine nahe Zukunft, in der Straßen wieder Menschen gehören. Im
Podcast spricht sie über ihren Vater mit Rollator, der keine
begehbaren Wege findet, über Autosubventionen in Höhe von 20
Milliarden Euro jährlich und über erfolgreiche Beispiele aus Paris
oder Nordhorn. Diehls These: Die Mobilitätswende geht weit über
Klimaschutz hinaus – es geht um Gerechtigkeit und Lebensqualität.
Doch während die Politik gerade einen massiven Backlash erlebt, ist
Diehl überzeugt, dass Autobesitz künftig die Ausnahme sein wird.
Wächst da tatsächlich eine Generation heran, die sich nicht mehr
über das Auto vor der Tür definiert?
weil am Land keine Alternative existiert – dabei würde sie sich
lieber On-Demand-Busse wünschen. Schließlich bewegen sich Autos
durchschnittlich nur 45 Minuten am Tag, die restlichen 23 Stunden
stehen sie ungenutzt herum. Eine Ineffizienz, die sich die
Gesellschaft bei keinem Bus- oder Bahnsystem leisten würde. "Wir
haben kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem", sagt Diehl
im Gespräch mit Philip Pramer auf der STANDARD-Bühne bei der Buch
Wien. Denn alle Lösungen für bessere Mobilität seien längst
bekannt. Ihr neues Buch "Picknick auf der Autobahn", geschrieben
mit dem deutschen Drehbuchautor und Journalisten Mario Sixtus,
zeigt eine nahe Zukunft, in der Straßen wieder Menschen gehören. Im
Podcast spricht sie über ihren Vater mit Rollator, der keine
begehbaren Wege findet, über Autosubventionen in Höhe von 20
Milliarden Euro jährlich und über erfolgreiche Beispiele aus Paris
oder Nordhorn. Diehls These: Die Mobilitätswende geht weit über
Klimaschutz hinaus – es geht um Gerechtigkeit und Lebensqualität.
Doch während die Politik gerade einen massiven Backlash erlebt, ist
Diehl überzeugt, dass Autobesitz künftig die Ausnahme sein wird.
Wächst da tatsächlich eine Generation heran, die sich nicht mehr
über das Auto vor der Tür definiert?
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