Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Grüne Wirtschaft für Morgen: Circular Economy Podcast
  4. Katastrophenschutz-Leuchttürme: Orientierung in der Krise

Was passiert, wenn der Strom tagelang ausfällt? Keine Heizung,
kein Licht, kein Internet und keine Möglichkeit, Hilfe zu rufen.
Genau für solche Szenarien gibt es ein Konzept:
Katastrophenschutz-Leuchttürme. Sie sind zentrale Anlaufstellen
für die Bevölkerung in Krisensituationen, insbesondere bei
großflächigen Ausfällen kritischer Infrastrukturen wie Strom oder
Telekommunikation, aber auch in Extremsituationen, beispielsweise
nach einem Hochwasser. Ihre Aufgaben reichen von der Weitergabe
von Warnungen und Lageinformationen bis hin zur Bereitstellung
von Notstrom, Wärme, Trinkwasser und einfacher Verpflegung sowie
der Möglichkeit, Notrufe abzusetzen. Sie koordinieren
Hilfeersuchen und Hilfsangebote und schaffen so Orientierung und
Sicherheit.


Warum sind diese Leuchttürme so wichtig? Bei einem
flächendeckenden Stromausfall beispielsweise fallen
Kommunikationskanäle aus und kritische Infrastrukturen geraten
ins Wanken. Menschen können keine Notrufe absetzen und erhalten
keine offiziellen Informationen mehr. Leuchttürme bringen den
Katastrophenschutz näher an die Bürgerinnen und Bürger und
stärken die Resilienz lokaler Gemeinschaften. Das Konzept stammt
ursprünglich aus einem Berliner Forschungsprojekt und wird
inzwischen in vielen Bundesländern umgesetzt – allerdings
uneinheitlich. So nutzen manche Kommunen Feuerwehrhäuser, andere
Rathäuser oder Dorfgemeinschaftshäuser. Es fehlen einheitliche
Standards, und die Ausstattung variiert von Basisfunktionen wie
Notruf und Information bis hin zu einer umfassenden Versorgung
mit Wärme, Wasser und Lebensmitteln. Um mehr über Good Practices
und Hindernisse bei der Umsetzung dieses Konzepts zu erfahren,
dient die
BBK-Studie Katastrophenschutz-Leuchttürme (Ausgabe 1,
Januar 2025).


Die Flutkatastrophe im Ahrtal im Jahr 2021 hat gezeigt, wie
dringend solche Strukturen benötigt werden. Informationsketten
brachen zusammen und Warnungen kamen zu spät oder gar nicht an.
Seitdem fordern Experten Leuchttürme in jeder Gemeinde, um im
Ernstfall lebensrettende Kommunikation und Hilfe sicherzustellen.
Ein solcher Leuchtturm ist mit einem Notstromaggregat für
mindestens 72 Stunden, Digitalfunk oder Satellitentelefon,
Erste-Hilfe-Material, Trinkwasser, Wärmemöglichkeiten,
Lademöglichkeiten für Mobilgeräte sowie einer klaren
Beschilderung und einem barrierefreien Zugang ausgestattet. Der
Kreis Ahrweiler hat dazu die Broschüre Was tun im NOTFALL?
Informationen für den Kreis Ahrweiler veröffentlicht.


Heute sprechen wir darüber, wie Katastrophenschutz-Leuchttürme
funktionieren, welche Erfahrungen es bisher gibt und wie Kommunen
und Bürger gemeinsam die Krisenvorsorge verbessern können. Wir
werfen einen Blick auf die aktuelle BBK-Studie, die aufzeigt, wo
es hakt, welche Lösungen sich bewährt haben und warum die
Einbindung der Bevölkerung entscheidend ist. 


Viel Spaß beim Zuhören!
Episode melden

„Katastrophenschutz-Leuchttürme: Orientierung in der Krise“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz