KI-Artikel im Internet: Eine Fake-News-Flut mit Folgen

KI-Artikel im Internet: Eine Fake-News-Flut mit Folgen

Mehr als die Hälfte aller Artikel im Internet ist KI-generiert. Darin stehen massenhaft falsche Nachrichten. Welche Folgen das haben kann, erlebt unsere Journalistin ganz konkret.
23 Minuten

Beschreibung

vor 3 Monaten

Unsere Journalistin Celina Euchner interviewte vor Jahren für ein
anderes Schweizer Medium einmal den bekannten Deutschrapper
Kontra K. Heute steht in dutzenden Artikeln, sie sei dessen
Partnerin.


Auf die Frage «Wer ist die Partnerin von Kontra K?» antwortete
ChatGPT bis vor Kurzem: «Die Partnerin von Kontra K heisst
Celina Euchner.» Andere Chat-Bots wie Claude Perplexity oder
Grok gaben dieselbe Antwort und schmücken sie teils sogar mit
angeblichen Bildern der beiden aus.


Was unserer Journalistin passiert ist, ist kein Einzelfall: Heute
sind 52 Prozent aller Artikel im Internet von KI generiert. Darin
stehen auch massenhaft falsche Nachrichten. Noch lebende Personen
werden für tot erklärt oder renommierte Gerichtsreporter zu
Kinderschändern.


Wie entstehen solche KI-generierten Fake News? Wer steckt hinter
diesen Seiten? Was bedeutet diese Flut von falschen Informationen
für unsere Gesellschaft? Und wie kann man künftig noch
unterscheiden, was stimmt und was nicht?


Das hat Oliver Zihlmann, Leiter des Tamedia-Recherchedesks,
zusammen mit Celina Euchner recherchiert. Was sie dabei
herausgefunden haben, erzählen sie in einer neuen Folge des
täglichen Podcasts «Apropos».


Host: Philipp Loser


Produzentin: Jacqueline Wechsler


Die Recherche zu KI und Fake News zum Nachlesen


 


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Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns
an podcasts@tamedia.ch


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