#47 Hitlers letzte Schlacht 1918: Zwischen Hoffnung und Katastrophe
vor 5 Monaten
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Die im März begonnene „Kaiserschlacht“ brachte zwar
Geländegewinne, doch die Truppen waren ausgelaugt, der Nachschub
unzureichend, und der entscheidende Durchbruch blieb aus. Diese
letzte Schlacht kostete nochmal mehr als 1 Million Soldaten das
Leben, Zahlen an die man sich im Ersten Weltkrieg bereits gewöhnt
hatte.
Im Sommer wendete sich das Blatt endgültig. In der zweiten
Schlacht an der Marne scheiterte die deutsche Armee, und am 8.
August 1918 zerbrach die Front bei Amiens – Ludendorff sprach vom
„schwarzen Tag des deutschen Heeres“. Zehntausende gerieten in
Gefangenschaft, und die Moral brach zusammen. Dennoch verbreitete
die Oberste Heeresleitung Durchhalteparolen und ließ die
Niederlagen als taktische Erfolge darstellen, während die Truppen
unter Hunger und Erschöpfung litten. Auch das List-Regiment, dem
Adolf Hitler angehörte, wurde zermürbt und musste sich immer
weiter zurückziehen.
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