Kinder & Smartphones: Wie digitale Reize das Gehirn verändern
Felix Moese & Matthias Baum
51 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 4 Monaten
"Im Alter von 0 bis 2 Jahren sollte Bildschirmzeit komplett
vermieden werden. Hier sehen wir nachweislich eine Veränderung zum
Beispiel in der Entwicklung der Sprache." – Smartphones, Tablets,
YouTube, Games, Netflix & Co. – Kinder wachsen heute in einer
Dauerverfügbarkeit von Reizen auf. Gleichzeitig steigen
Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, motorische Defizite und
emotionale Dysbalancen. Doch was passiert biologisch, wenn ein Kind
regelmäßig auf einen Screen schaut? Kinder mit Smartphones – ein
Thema, das sofort Emotionen weckt. Was macht regelmäßige
Bildschirmnutzung im Kinder- und Jugendalter mit Körper, Gehirn und
Psyche? Und wie viel ist zu viel? Podcast-Host Felix Moese und
Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum sind selbst Eltern kleiner
Kinder. Die beiden tauchen tief ein in die Welt digitaler Reize und
erklären die physiologischen, neurologischen und
evolutionsbiologischen Zusammenhänge – jenseits von moralischer
Panik, dafür wissenschaftlich fundiert und verständlich. Sie
zeigen, wie Bildschirmzeit das kindliche Gehirn beeinflusst, warum
das Belohnungssystem überstimuliert wird – und was das für
Konzentration, Motivation und emotionale Entwicklung bedeutet.
Besonders in den ersten Lebensjahren reagiert das Gehirn sensibel
auf Reize – digitale Überforderung kann die neuronale Verschaltung
langfristig verändern. Ein weiterer Schwerpunkt: der Zusammenhang
zwischen Licht, Melatonin und Schlaf – und warum abendliches
Scrollen nicht nur Kinder künstlich wach hält. Außerdem sprechen
Felix und Matthias über die psychologischen Folgen von Social
Media: den Vergleich mit anderen, den ständigen Dopamin-Kick – und
warum das Risiko für ADHS-ähnliche Symptome steigt (übrigens auch
bei Erwachsenen). Wie immer bleibt es nicht bei der Analyse: Felix
und Matthias geben Orientierung für den Alltag. Sie zeigen konkrete
Wege, wie Eltern ihre Kinder begleiten können, um digitale
Kompetenz zu fördern statt Verbote auszusprechen. Mit praktischen
Tipps – vom Co-Viewing bis zu klaren Offline-Zeiten. Am Ende steht
die Erkenntnis: Digitale Medien sind weder gut noch böse.
Entscheidend ist, wie bewusst wir sie nutzen – und ob Kinder noch
genug Raum haben für das, wofür ihr Gehirn evolutionär vorgesehen
ist: Bewegung, Begegnung und Erlebnisse in der realen Welt. HEALTH
NERDS – Mensch, einfach erklärt. Ein ALL EARS ON YOU Original
Podcast.
vermieden werden. Hier sehen wir nachweislich eine Veränderung zum
Beispiel in der Entwicklung der Sprache." – Smartphones, Tablets,
YouTube, Games, Netflix & Co. – Kinder wachsen heute in einer
Dauerverfügbarkeit von Reizen auf. Gleichzeitig steigen
Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, motorische Defizite und
emotionale Dysbalancen. Doch was passiert biologisch, wenn ein Kind
regelmäßig auf einen Screen schaut? Kinder mit Smartphones – ein
Thema, das sofort Emotionen weckt. Was macht regelmäßige
Bildschirmnutzung im Kinder- und Jugendalter mit Körper, Gehirn und
Psyche? Und wie viel ist zu viel? Podcast-Host Felix Moese und
Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum sind selbst Eltern kleiner
Kinder. Die beiden tauchen tief ein in die Welt digitaler Reize und
erklären die physiologischen, neurologischen und
evolutionsbiologischen Zusammenhänge – jenseits von moralischer
Panik, dafür wissenschaftlich fundiert und verständlich. Sie
zeigen, wie Bildschirmzeit das kindliche Gehirn beeinflusst, warum
das Belohnungssystem überstimuliert wird – und was das für
Konzentration, Motivation und emotionale Entwicklung bedeutet.
Besonders in den ersten Lebensjahren reagiert das Gehirn sensibel
auf Reize – digitale Überforderung kann die neuronale Verschaltung
langfristig verändern. Ein weiterer Schwerpunkt: der Zusammenhang
zwischen Licht, Melatonin und Schlaf – und warum abendliches
Scrollen nicht nur Kinder künstlich wach hält. Außerdem sprechen
Felix und Matthias über die psychologischen Folgen von Social
Media: den Vergleich mit anderen, den ständigen Dopamin-Kick – und
warum das Risiko für ADHS-ähnliche Symptome steigt (übrigens auch
bei Erwachsenen). Wie immer bleibt es nicht bei der Analyse: Felix
und Matthias geben Orientierung für den Alltag. Sie zeigen konkrete
Wege, wie Eltern ihre Kinder begleiten können, um digitale
Kompetenz zu fördern statt Verbote auszusprechen. Mit praktischen
Tipps – vom Co-Viewing bis zu klaren Offline-Zeiten. Am Ende steht
die Erkenntnis: Digitale Medien sind weder gut noch böse.
Entscheidend ist, wie bewusst wir sie nutzen – und ob Kinder noch
genug Raum haben für das, wofür ihr Gehirn evolutionär vorgesehen
ist: Bewegung, Begegnung und Erlebnisse in der realen Welt. HEALTH
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