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Beschreibung
vor 5 Monaten
Die Tiefsee gehört zu den am wenigsten erforschten Orten der
Erde. In dieser Folge von Chip Happens! geht es um die Frage, wie
wir diese verborgene Welt überhaupt sichtbar machen können und
welche Rolle Robotik und Mikroelektronik dabei
spielen.
Sven Oswald spricht mit dem Meeresgeologen Tom
Kwasnica vom GEOMAR Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung
in Kiel darüber, warum wir den Großteil unserer Ozeane noch kaum
kennen. Da Licht und GPS unter Wasser nicht funktionieren, sind
Forschende auf Schallwellen und
Unterwasserroboter angewiesen, um den Meeresboden zu
kartieren und zu erforschen. Diese Roboter werden per Kabel
gesteuert und liefern hochauflösende Bilder in Echtzeit aus
mehreren tausend Metern Tiefe.
Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist die Entwicklung neuer
Robotersysteme. Cora Maria Sorgunis von der
Leibniz Universität Hannover arbeitet an sogenannten Soft
Robotics, also flexiblen, von der Natur inspirierten
Robotern. Diese sollen leichter, günstiger und anpassungsfähiger
sein als klassische Industrieroboter und künftig gezielt Proben
in der Tiefsee entnehmen können.
Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um
Grundlagenforschung. Sedimentproben helfen zu verstehen, wie
Vulkane am Meeresboden entstehen und sich verändern. Dieses
Wissen kann langfristig dazu beitragen, Naturereignisse wie
Seebeben und Tsunamis besser einzuordnen.
Diese Folge zeigt, wie Robotik und Mikroelektronik uns Schritt
für Schritt Zugang zu einer Welt verschaffen, die wir bislang
kaum kennen.
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