Chip Happens– kleine Dinge, die alles verändern

Chip Happens– kleine Dinge, die alles verändern

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Episoden

Medizin aus dem Weltall
16.04.2026
24 Minuten
Wie beeinflusst Raumfahrt eigentlich unsere Medizin auf der Erde. Genau darum geht es in dieser Folge von Chip Happens!. Forschung unter extremen Bedingungen im All liefert immer wieder Erkenntnisse, die später auch im Alltag eine Rolle spielen.





Volker Schmid vom Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt e.V. erklärt, warum viele medizinische Entwicklungen ohne Experimente im Weltraum nicht möglich wären. Es geht um neue Einblicke in den Stoffwechsel und um Verfahren, die helfen können, Krankheiten früher zu erkennen.





Jürgen Drescher zeigt, wie sich über die Netzhaut Rückschlüsse auf das Gehirn ziehen lassen. Dieser Ansatz könnte die Diagnostik in Zukunft verändern. Thomas Berger beschäftigt sich mit der Strahlenbelastung im All und entwickelt Lösungen, die auch auf der Erde genutzt werden können.





Hanns Christian Gunga erklärt, wie sich die Körperkerntemperatur ohne Eingriff messen lässt und warum das nicht nur für Astronautinnen und Astronauten wichtig ist, sondern auch bei Krankheiten wie Malaria helfen kann.





Die letze Folge dieser Staffel macht deutlich, wie eng Raumfahrt und Medizin miteinander verbunden sind und warum der Blick ins All oft neue Ideen für die Gesundheitsversorgung auf der Erde liefert.
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Mental gesund dank High-Tech
09.04.2026
19 Minuten
Stress begleitet uns jeden Tag. In dieser Folge von Chip Happens! geht es darum, was in unserem Körper passiert und wie Mikroelektronik helfen kann, Stress frühzeitig zu erkennen.


Dr. Magnus Heier, Neurologe und Medizinjournalist, erklärt, warum Stress zunächst eine wichtige Funktion erfüllt. Als Teil eines uralten Notfallprogramms macht er uns kurzfristig leistungsfähiger. Problematisch wird es, wenn dieser Zustand anhält und langfristig die Gesundheit belastet.


Doch wie lässt sich Stress messen, wenn er so individuell ist. Genau daran arbeitet Dr. Diana Maier vom Fraunhofer ENAS. Mithilfe von Mikroelektronik und Sensorik sollen künftig nicht nur klassische Werte wie Puls oder Bewegung erfasst werden, sondern auch biochemische Marker wie das Stresshormon Cortisol. Ziel ist eine kontinuierliche und alltagstaugliche Messung.


Im Fokus steht die Entwicklung von Wearables, die verschiedene Daten zusammenführen und daraus ein Gesamtbild der Belastung ableiten. So könnte ein individueller Stresswert entstehen, der hilft, Risiken früh zu erkennen und besser mit Belastung umzugehen.


Diese Folge zeigt, wie Mikroelektronik dabei helfen kann, innere Zustände sichtbar zu machen und Stress besser zu verstehen, bevor er zum Problem wird.
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Smarte Muskeln und gedankengesteuerte Prothesen
02.04.2026
24 Minuten
Prothesen können heute weit mehr als nur ersetzen. In dieser Folge von Chip Happens! geht es darum, wie moderne Technik Bewegungen unterstützt und Schritt für Schritt natürlicher macht.


Michael Friedrich Russold, Forschungsleiter beim Prothetikhersteller Ottobock, erklärt, wie heutige Prothesen funktionieren. Sie sind komplexe mechatronische Systeme, die mit Sensoren und Mikroelektronik arbeiten. Bewegungen werden analysiert, vorhergesagt und so umgesetzt, dass sie möglichst flüssig und stabil ablaufen.


Besonders deutlich werden die Herausforderungen bei Arm und Handprothesen. Hier müssen feinste Muskelsignale erkannt und in präzise Bewegungen übersetzt werden. Oft geschieht das noch in einzelnen Schritten. Ziel ist es, diese Steuerung so intuitiv zu machen, dass sich die Prothese wie ein Teil des eigenen Körpers anfühlt. Dazu gehört auch Feedback, also die Fähigkeit, Druck oder Bewegung wieder wahrzunehmen.


Gleichzeitig blickt die Forschung nach vorn. Es geht um Signale, die direkt im Körper erfasst werden, und um biohybride Ansätze mit im Labor gezüchteten Muskeln, die technische Systeme antreiben können.


Diese Folge zeigt, wie sich die Verbindung zwischen Mensch und Maschine verändert und wie Technologie dazu beitragen kann, Beweglichkeit und Lebensqualität zu verbessern.
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Smarte Sinne – Hören und Sehen dank Mikroelektronik
25.03.2026
31 Minuten
Unsere Sinne sind Hightech. In dieser Folge von Chip Happens! geht es um Hören und Sehen und darum, wie Mikroelektronik diese Fähigkeiten unterstützt und teilweise sogar zurückbringen kann.


Dr. Florian Denk, Physiker und Leiter Forschung am Deutschen Hörgeräte Institut, erklärt, was moderne Hörgeräte heute leisten. Sie verstärken nicht einfach nur Geräusche, sondern analysieren Schall in Echtzeit, filtern Sprache aus Hintergrundlärm und passen sich individuell an den Hörverlust an. Damit werden sie zu komplexen Systemen, die direkt am Ohr arbeiten.


Noch einen Schritt weiter geht die Forschung bei Implantaten. Prof. Karsten Seidl vom Fraunhofer IMS beschreibt, wie Cochlea Implantate bereits geschädigte Hörstrukturen umgehen und wie Retina Implantate in Zukunft blinden Menschen wieder erste Seheindrücke ermöglichen könnten. Grundlage dafür sind miniaturisierte Elektronik und intelligente Signalverarbeitung.


Diese Folge zeigt, wie nah Technik und Wahrnehmung inzwischen zusammenrücken und wie Mikroelektronik dabei hilft, Sinne zu unterstützen und neu zugänglich zu machen.
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Mit Mikroelektronik den Krebs besiegen?
19.03.2026
17 Minuten
In der sechsten Folge der dritten Staffel von Chip Happens! gehtes um einen der größten medizinischen Träume unserer Zeit: Krebs eines Tages besiegen zu können. Ein vielversprechender Ansatz dafür sind zellbasierte Therapien. Dr. Sandy Tretbar, Molekularbiologin und Gruppenleiterin am Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie, erklärt, wie dabei körpereigene Zellen so verändert werden, dass sie Krebszellen gezielt erkennen und bekämpfen – eine Behandlung, die in einigen Fällen bereits heute erfolgreicher und schonender ist als klassische Chemotherapie.


Doch diese Therapien sind bisher extrem aufwendig und teuer. Genau hier kommt Mikroelektronik ins Spiel. Prof. Karsten Seidl, Geschäftsfeldleiter Health am Fraunhofer IMS und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE, zeigt, wie miniaturisierte Sensoren, automatisierte Prozesse und intelligente Systeme helfen können, Zelltherapien schneller, günstiger und für deutlich mehrPatient:innen verfügbar zu machen.


Eine Folge über interdisziplinäre Forschung, hochsensible Sensorik und die Hoffnung, dass viele kleine technologische Fortschritte.


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Über diesen Podcast

Wie können winzige Chips die Welt smarter, schneller und nachhaltiger machen? Willkommen bei »Chip Happens«, dem Podcast von Chipdesign Germany. Hier geht’s um die Tech, die die Welt verändert – vom Smartphone in deiner Tasche bis zur smarten Mobilität von morgen. Moderator Sven Oswald nimmt dich mit auf eine akustische Reise in die Welt der Mikroelektronik – direkt, authentisch und voller Insights von den kreativen Köpfen, die die Zukunft gestalten. Hör rein, abonnier jetzt und entdecke, wie kleine Dinge Großes bewegen können.
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