Prof. Dr. Sandra Niebuhr und die Pädagogik in Zeiten der Poly-Krisen

Prof. Dr. Sandra Niebuhr und die Pädagogik in Zeiten der Poly-Krisen

vor 7 Monaten
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Beschreibung

vor 7 Monaten

Unsere Jugend soll ja angeblich alles retten: das Klima, die
Demokratie – und am besten gleich noch die Menschheit vor der KI.
Aber wer erzieht eigentlich diejenigen, die ständig retten
sollen? Und was heißt Erziehung, Bildung und Pädagogik überhaupt,
wenn TikTok, ChatGPT, Rechtsruck und Klimakrise längst mit am
Küchentisch sitzen?





In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Sandra
Niebuhr über Verantwortung, Bildung und die Frage, wie Pädagogik
Jugendlichen heute Orientierung geben kann.





Wir reden darüber, was es heißt, in einer Welt erwachsen zu
werden, die sich schneller verändert, als man sie verstehen kann.
Und warum gute Pädagogik nicht darin besteht, Antworten zu
liefern, sondern Räume zu öffnen für Nachdenken, Zweifel und Mut
zur Verantwortung.





Sandra Niebuhr ist promovierte Sprachheilpädagogin, Autorin und
hat eine Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt
Bildung und Erziehung im Kindesalter an der Humanistischen
Hochschule Berlin inne, wo sie auch Prorektorin Forschung ist.


Lehrerfahrung sammelte sie an den Universitäten Hannover, HU zu
Berlin und Paderborn, praktische Berufserfahrung durch ihre
zweijährige Tätigkeit als Sprachheilpädagogin in einer
therapeutischen Praxis. Sie war Professorin für
Sprachwissenschaft an der Clara Hoffbauer Fachhochschule und
leitete den dortigen Studiengang Sprachpädagogik und Erzählende
Künste in Sozialer Arbeit. Schwerpunkte ihrer Forschung und Lehre
sind der Erwerb des Deutschen als Erst- und Zweitsprache sowie
die Diagnostik und Intervention bei unauffälligem als auch
gestörtem Verlauf dieser Lernprozesse.
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