Verkauft für eine Kuh – das Leben der Ida Berger

Verkauft für eine Kuh – das Leben der Ida Berger

Verkauft für eine Kuh – das Leben der Ida Berger

Beschreibung

vor 5 Monaten







Ida Berger wird als Verdingkind auf
einen wildfremden Bauernhof im Bernbiet
geschickt – und mit 18 zur Heirat
gezwungen. Tochter Verena ist geprägt
vom beschwerlichen Leben ihrer Eltern und macht sich
auf, den negativen Kreislauf zu
durchbrechen. 


Als drittes von zwölf Kindern kommt Ida Berger
während des Zweiten Weltkriegs in einer armen
Bauernfamilie zur Welt. Schon früh muss sie schwere
Arbeiten übernehmen. Eines Tages gibt ihre Mutter sie
einem fremden Bauern mit – als
Verdingmädchen. Der Vater erhält für
seine zwölfjährige Tochter eine neue Kuh, da seine
eigenen Tiere einer Seuche erliegen. 


Weit weg von zuhause arbeitet Ida von früh bis
spät, hat Hunger und trägt immer dasselbe
Kleid. Mit 16 wird sie vergewaltigt und
schwanger. Ihr Kind wird zur Adoption
freigegeben. 







Diese Geschichte hat mich zutiefst berührt. Ida strahlt
ein solche Zufriedenheit aus, trotz all dem Leid,
welches sie erlebt hat.




FENSTER ZUM SONNTAG-Zuschauer









Kaum ist Ida zurück auf dem elterlichen Hof,
gibt man sie erneut weg, da ihr Vater Schulden
hat: Sie muss auf einer abgelegenen Alp
alleine für 100 Rinder sorgen. Zur Unterstützung
schickt man ihr einen Knecht – mit dem sie
zwangsverheiratet wird. 


Verena Geissbühler wächst als eines von vier
Kindern in diesem Umfeld auf. Geprägt von den Brüchen
ihrer Eltern, nimmt sie als Erwachsene Hilfe in
Anspruch. Heute ist Verena psychosoziale Beraterin
und hilft anderen, ihre Traumata zu bewältigen.
Verena und ihre Mutter Ida haben seither einen
heilsamen Weg der Verarbeitung eingeschlagen: «Die
Narben bleiben – aber sie müssen nicht mehr
wehtun.» 












Am Drehtag - Impressionen








Kurztext zum Leben von Ida Berger






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