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Thomi Jourdan wuchs als Pflegekind auf, war in seinen Jugendjahren Punk, später Streetworker und ist heute Regierungsrat im Kanton Basel-Landschaft: «Es ist kein Amt, das ich für mich habe, sondern ein Amt, das ich ausüben darf, um den Menschen zu dienen.» 

Politik kann man machen, indem man Menschen respektiert, sie ernst nimmt und sie in ihrem Leben unterstützen will. Ursprünge dieser Haltung liegen in Thomi Jourdans Pflegefamilie in Muttenz, in der er als etwa Vierjähriger ein festes Zuhause fand. «Meine Eltern haben null Unterschied gemacht zwischen ihren leiblichen Kindern und mir.»

Diese bedingungslose Liebe erfahren zu haben, trägt und berührt den amtierenden Regierungspräsidenten des Kantons Basel-Landschaft bis heute. Aber: Liebe ist das eine, Leistung das andere, oder? Jourdans Lebenslauf zeigt, dass er einiges dafür getan hat, heute auf höchster kantonaler Ebene Politik machen zu dürfen. Er selbst sagt: «Ich glaube, wenn etwas mein Leben auszeichnet, dann eigentlich das, dass es nie einem langfristigen Plan gefolgt ist, sondern immer der Überzeugung, dass das, was kommt, auch richtig ist.»

Premiere

Jourdan ist studierter Ökonom, arbeitete als Streetworker für das Jugendsozialwerk Blaues Kreuz, als Personalleiter im Gesundheitswesen, führte ein KMU im Immobiliensektor und war daneben während vieler Jahre Gemeinde- und Landrat. 2023 gelingt Thomi Jourdan sensationell die Wahl in den Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft. Er ist damit schweizweit der bisher einzige EVP-Politiker auf Regierungsebene und steht der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion vor.

Auf die harten Bandagen des öffentlichen Politbetriebs bereitet er sich auf seine Weise vor: mit dem morgendlichen Lesen der Bibel und einer ruhigen Vorbereitung auf den Tag. Und dann pflegt er noch ein ganz besonderes Hobby: die Kleintierweide der Familie Jourdan mit Hühnern, Enten, Schweinchen und Geissen. Auch sie sind für Thomi Jourdan ein Geschenk, mit dem er verantwortungsvoll umgehen will. 

Am Drehtag - Impressionen
1 minute
Er ist sehr extrovertiert, sie introvertiert und hochsensibel. Als Debora und Rolf Sommer ein Buch darüber schreiben, bekommt Rolf plötzlich akute Herzprobleme. Als darauf Deboras Vater unerwartet stirbt, wird «Loslassen» zur neuen Herausforderung.  

«Du weisst, dass du sterben wirst. Aber wenn es so weit ist, bist du nicht bereit.» Rolf Sommers Herz setzt immer wieder aus, dazwischen rast es. Auf dem Weg in den Notfall denkt er: «Jetzt ist es fertig! Mein Herz stellt ab.»

Der Gedanke trifft ihn hart. Schon sein Bruder und sein Vater hatten früh einen schweren Herzinfarkt. Deshalb achtet der Steinstösser umso mehr auf seine Gesundheit und Fitness.

Im Spital zeigt sich: Eine zu spät erkannte Gürtelrose hat sein Herz aus dem Takt gebracht. Nach ein paar Tagen wird er entlassen. Kurz darauf verstirbt völlig unerwartet sein Schwiegervater. Drei Wochen nach Rolfs Zusammenbruch muss seine Frau Debora ihren Vater beerdigen. Später verstirbt auch ihre Mutter.

«Loslassen» wird zur vorherrschenden Herausforderung für das Ehepaar. Wie gibt man die Kontrolle über den eigenen Körper ab und verabschiedet sich von früherer Leistungsfähigkeit? Wie lässt man Lebensabschnitte und Menschen los?

Dass Rolf und Debora damit aufgrund ihrer unterschiedlichen Charaktere verschieden umgehen, beschreiben sie in ihrem neuen Buch «Intro liebt Extro».  
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«Technik ist kein Erlöser, aber ein gottgegebenes Werkzeug. Wie wir es nutzen, liegt an uns.» Das sagt Daniel Böcking, Mitglied der Chefredaktion und KI-Experte bei der deutschen BILD. Doch wie kann uns künstliche Intelligenz wirklich dienen? 

Als BILD-Journalist haute Daniel Böcking regelmässig fette Schlagzeilen raus und war lange überzeugt: «Christen sind spiessig und weltfremd.» Doch als Reporter in Haiti erlebte er Gläubige, die nach einem Erdbeben in den Trümmern halfen, ohne etwas zurückzuverlangen. Das irritierte ihn und er begann zu recherchieren: «Ich dachte immer, der christliche Glaube sei was für Märchenliebhaber – doch die historischen Fakten über Jesus verblüfften mich.» 

Heute ist Böcking bekennender Christ und sieht die Bibel nicht als dogmatisches Buch, sondern als eine Einladung an die Menschen. Als KI-Boss bei der BILD schwärmt er von den neuen Möglichkeiten: «KI ist nicht etwa unser Untergang, sondern eine Riesenchance.» Mit seinem Buch «Lass mal reden» steht er für einen respektvollen Meinungsaustausch, in einer Zeit, in der gepflegter Dialog oft schwerfällt. Böcking plädiert für mehr Demut statt Rechthaberei, für echten Dialog statt Cancel-Culture – ob online oder im realen Leben. 

Doch wie kann ein guter Meinungsaustausch gelingen? Und wie soll KI uns tatsächlich dienen?

Am Drehtag - Impressionen

Daniel Böcking - Podcast
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Babyglück für Patrizia Manolio nach einem unglaublichen Überlebenskampf. Nach langer Chemotherapie musste sie einst wieder laufen lernen, nun hüpft sie mit ihrer Tochter durch die Welt. 

Die Ärzte schockieren die 28-jährige Patrizia, als sie mit einem Knochenbruch im Spital landet: «Sie haben noch etwa drei Monate bis zum Tod …» Der Grund für den Bruch im Oberschenkel ist ein Tumor im Endstadium. Für Manolio wird klar: «Ich will kämpfen und überleben. Sterben ist keine Option.»  

Denn sie hat einen Traum: Irgendwann will sie unbedingt Mami werden. Deshalb lässt sie sich vor der ersten Chemotherapie einen ganzen Eierstock herausnehmen und einfrieren. Es folgt «die Hölle». Ein Überlebenskampf mit 13 Zyklen an Chemotherapie und diversen Operationen. Ihr Oberschenkelknochen wird durch eine Prothese ersetzt und mit ihrer schwachen Muskulatur muss sie zuerst wieder laufen lernen. Als sie zwei Jahre «krebsfrei» ist, folgt der nächste Tiefschlag: Nierenversagen. Von ihrem Überlebenskampf erzählt Patrizia 2021 im FENSTER ZUM SONNTAG-Talk und ermutigt, nie aufzugeben. 

Nun kommt es zum Wiedersehen mit wundervollen Neuigkeiten: Ihr Kinderwunsch wurde trotz aller Widerstände doch noch erfüllt. Mit 42 Jahren hält sie ihre Tochter im Arm und weiss, wofür sie all die Jahre gekämpft hat. 

Am Drehtag - Impressionen

Patrizia Manolio - Podcast
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Gleichzeitig suchen sie neben grossen Wettkämpfen und Podestplätzen nach Tiefe, Sinn und eigenen Zielen. Der christliche Glaube begleitet die beiden an Olympia, der Tour de France oder bei Nathalie in Zeiten des Stillstandes. 

Während Noemi Rüegg auf ihr Rennrad steigt, Puls-, Watt- und Herzfrequenz-Werte trainiert, schnürt Nathalie Sager-Schertenleib die Laufschuhe und schiebt den joggingtauglichen Kinderwagen über die Wege.

Zwei unterschiedliche Welten mit dem gemeinsamen Nenner Spitzensport: Nathalie Sager-Schertenleib war Spitzenleichtathletin. Laufschuhe, Trainings und Wettkämpfe bestimmten ihren Alltag. Doch Depressionen und ein Burnout bremsten die ehemalige Läuferin und Musterstudentin aus. Heute ist Nathalie verheiratet, Mama eines Kindes und beruflich Beraterin in Teams, Führungsgremien, Organisationen und Konfliktsituationen. «Ich frage gerne: Wer bist du, wenn du dein Ziel erreicht hast – und wie kannst du diese Person heute schon sein?»

Noemi Rüegg hat sich Ziele und Träume erfüllt: Sie stand mit 20 Jahren an der Schwelle zum Leben als Profi-Radsportlerin. Heute – 5 Jahre später – gehört sie zur absoluten Radspitze des Landes, fährt in diesem Sommer zum vierten Mal die «Tour de France Femmes» und ist in der Blüte ihrer Profisportkarriere. Auf dem Weg in den Profisport hat sie gelernt: «Ich bleibe Noemi mit meiner Identität und meinen Werten. Egal ob Schweizermeisterin oder Olympiateilnehmerin.» 

Am Drehtag - Impressionen

Noemi Rüegg und Nathalie Sager-Schertenleib - Podcast
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Über diesen Podcast

Gäste, die in ihre Lebensgeschichten einblicken lassen. Persönlich & tief. Lebensgeschichten, die berühren und bewegen von Gästen aus der TV-Sendung «FENSTER zum SONNTAG» – moderiert von Martin Diener. Jetzt reinschauen. Mehr unter fzs-talk.ch
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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