Warum Hendrik Bolz die Einheit auf gutem Wege sieht

Warum Hendrik Bolz die Einheit auf gutem Wege sieht

vor 8 Monaten
35 Jahre ist Deutschland wiedervereinigt, der Weg zur echten Einheit gleicht einer langen und anstrengenden Paartherapie, findet Hendrik Bolz. Mit dem Musiker, Autor und Podcaster sprechen wir darüber, wo wir stehen.
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Beschreibung

vor 8 Monaten
35 Jahre ist Deutschland wiedervereinigt, der Weg zur echten
Einheit gleicht einer langen und anstrengenden Paartherapie, findet
Hendrik Bolz. Und es gebe Fortschritte. Mit dem Musiker, Autor und
Podcaster sprechen wir darüber, wo wir stehen. Es geht zunächst um
die 90er und die Nullerjahre und den grassierenden Extremismus
damals. Wie es erst cool war, ein Neonazi zu sein und dann
irgendwann nicht mehr. Und wie vergleichbar das mit der heutigen
Zeit ist, in der Rechtspopulisten und -extremisten auf dem
Vormarsch sind. Bolz will die Demokratie nicht abschreiben. Und
auch seine Bilanz zur Einheit fällt nicht so schlecht aus. Bei der
„Paartherapie“ von Ost und West habe es zunächst viel Streit und
Ablehnung gegeben. Inzwischen gebe es ruhigere Töne und mehr
gegenseitiges Interesse. „Wir sind ein Land und gerade in den
letzten Jahren sehr viel weitergekommen, habe ich das Gefühl.“, so
Bolz. Der Blick auf die jeweils andere Seite sei liebenswerter
geworden. Anja Maier sieht es etwas anders. Und Malte Pieper kommt
aus westsozialisierter Perspektive nicht um einen kritischen Blick
herum. Und am Ende geht es darum, was Friedrich Merz mal über den
Osten sagen sollte.


Podcast-Tipps:


- Springerstiefel mit Hendrik Bolz -
https://www.ardaudiothek.de/sendung/springerstiefel-die-90er-sind-zurueck/urn:ard:show:378e808e3974be65/



- DNA des Ostens mit Anna Thalbach -
https://1.ard.de/dna-des-ostens


Wenn Sie Fragen und Anregungen an Anja Maier und Malte Pieper
haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
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