Der Mittelstand kämpft ums Überleben - Kerstin Hochmüller (Marantec Group)
27 Minuten
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Beschreibung
vor 5 Monaten
Die deutsche Wirtschaft tritt auf der Stelle. Nach zwei Jahren
Rezession erwarten Experten für dieses Jahr maximal ein
Mini-Wachstum, und auch das ist nicht ausgemacht. Dementsprechend
gedrückt ist die Stimmung bei vielen Unternehmenslenkern. Kerstin
Hochmüller ist CEO der Marantic Group mit Hauptsitz in
Ostwestfalen. Das Unternehmen stellt Antriebe für Garagen- und
Industrietore her. Hochmüller ist gut vernetzt im deutschen
Mittelstand. In vielen Gesprächen spürt sie, dass Frust und
Resignation die dominierenden Gefühle sind. "Es wird selten darüber
gesprochen, wie viele Unternehmer gar keine Lust mehr haben", sagt
Hochmüller. "Unabhängig von Verlagerung wird es auch Unternehmen
geben, die einfach aufhören, weil sie die Energie verloren haben."
Antwort auf die Herausforderungen der letzten Jahre ist für
Hochmüller die Initiative Open Champion. Der Ansatz ist, sich vom
Gedanken zu lösen, dass der Mittelstand immer alles alleine
schaffen muss: "Was brauchen wir eigentlich? Wen gibt es auf dieser
Welt schon, der das kann?" Häufig liege die Lösung in
Partnerschaften mit Startups, Lieferanten und sogar Wettbewerbern.
Teilen? Ist das neue Haben. Das lebt Marantec auch in ihrem
Unternehmen. Ein Beispiel ist die Zusammenarbeit mit einem
italienischen Unternehmen, von dem die Ostwestfalen
Außentorantriebe beziehen. In gewisser Weise sei es eine
Kunden-Lieferanten-Beziehung, sagt Hochmüller. Aber man habe auch
eine gemeinsame Entwicklung und schaue, "wie wir Produkte
gegenseitig optimieren können." Der Effekt: neue Märkte, geteilte
Investitionen, mehr Geschwindigkeit. Welche Rolle
Kreislaufwirtschaft dabei spielt und wann eine Innovation wirklich
eine Innovation ist, erzählt Kerstin Hochmüller in der neuen Folge
von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke
Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an
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Rezession erwarten Experten für dieses Jahr maximal ein
Mini-Wachstum, und auch das ist nicht ausgemacht. Dementsprechend
gedrückt ist die Stimmung bei vielen Unternehmenslenkern. Kerstin
Hochmüller ist CEO der Marantic Group mit Hauptsitz in
Ostwestfalen. Das Unternehmen stellt Antriebe für Garagen- und
Industrietore her. Hochmüller ist gut vernetzt im deutschen
Mittelstand. In vielen Gesprächen spürt sie, dass Frust und
Resignation die dominierenden Gefühle sind. "Es wird selten darüber
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Hochmüller. "Unabhängig von Verlagerung wird es auch Unternehmen
geben, die einfach aufhören, weil sie die Energie verloren haben."
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Hochmüller die Initiative Open Champion. Der Ansatz ist, sich vom
Gedanken zu lösen, dass der Mittelstand immer alles alleine
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Welt schon, der das kann?" Häufig liege die Lösung in
Partnerschaften mit Startups, Lieferanten und sogar Wettbewerbern.
Teilen? Ist das neue Haben. Das lebt Marantec auch in ihrem
Unternehmen. Ein Beispiel ist die Zusammenarbeit mit einem
italienischen Unternehmen, von dem die Ostwestfalen
Außentorantriebe beziehen. In gewisser Weise sei es eine
Kunden-Lieferanten-Beziehung, sagt Hochmüller. Aber man habe auch
eine gemeinsame Entwicklung und schaue, "wie wir Produkte
gegenseitig optimieren können." Der Effekt: neue Märkte, geteilte
Investitionen, mehr Geschwindigkeit. Welche Rolle
Kreislaufwirtschaft dabei spielt und wann eine Innovation wirklich
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