„Über Schuld und Erinnern“ - Zu Besuch bei der Filmemacherin Gerburg Rohde-Dahl
Zu Besuch bei der Filmemacherin Gerburg Rohde-Dahl
1 Stunde 15 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 5 Monaten
Gerburg Rohde-Dahl (*1938) wechselte mit 65 Jahren Wohnort und
Genre. Statt weiter Kinder- und Jugendfilme für das ZDF zu
drehen, beschäftigt sie sich fortan mit deutscher Schuld und den
Herausforderungen des Erinnerns für nachfolgende Generationen. In
ihrem Film „Das weite Feld“ dokumentiert sie die Errichtung des
Holocaust Mahnmals in Berlin und reflektiert über ihre frühe
Kindheit im besetzten Polen. „Darf ich glücklich sein trotz der
Grausamkeiten rundherum“, fragt sie sich rückblickend. Ein
weiterer Film erzählt die verstörende Geschichte einer
KZ-Aufseherin aus Ravensbrück, die nach dem Krieg von ihren
eigenen Gefangenen befreit worden ist. Rohde-Dahl interessiert
Ambivalenz. Sie fragt nach politischen Strukturen, die „das Böse“
im Menschen begünstigen und letzten Endes zum Zivilisationsbruch
führen. Miteinander reden ist für sie zentral. Auch jetzt, wo im
Nahen Osten nur noch Bomben sprechen. Seit Jahren begleitet sie
eine Friedensinitiative, in der junge Israelis, Palästinenser und
Deutsche sich begegnen und miteinander über eigene Schmerzen und
Narrative sprechen. In dem Podcast erzählt sie auch Persönliches,
über das Leben mit ihren beiden Kindern als alleinerziehende
Mutter, über die Zeiten der Einsamkeit und Verzweiflung und das
bei sich Ankommen im Alter.
Filmtipps:
www.rohdedahl.de
Film: „Along the river”: https://vimeo.com/1091458708
www.friendshipacrossborders.net
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