Ein neuer Unterschriften-Bschiss. Schon wieder!
Ein Jahr nach der Enthüllung des «Unterschriftenbschiss» sind von
einer SVP-nahen Kampagnenfirma ungültige Unterschriften
aufgetaucht. Worum geht es dieses Mal?
18 Minuten
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Beschreibung
vor 5 Monaten
Vor einem Jahr erschütterte der «Unterschriftenbschiss» die
Schweiz. Firmen sammelten gegen Geld Unterschriften für
Volksinitiativen und Referenden. Doch dahinter steckte
systematischer Betrug: Es wurden Unterschriften gefälscht, Namen
falsch aufgeschrieben oder gar Personen erfunden.
Der Bschiss hatte diverse Strafanzeigen zur Folge. Die
Bundeskanzlei versprach, so etwas werde nicht mehr vorkommen.
Doch jetzt sind neue Unregelmässigkeiten aufgetaucht: Viele
ungültige Unterschriften stammen von einer Firma, die von
bekannten SVP-Politikerinnen und -Politikern geführt wird.
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt
Thomas Knellwolf, Reporter beim Tamedia-Recherchedesk, was
dahintersteckt und wie der Bschiss trotz der grossen Enthüllung
letztes Jahr weitergehen konnte. Knellwolf hat vor einem Jahr
zusammen mit Markus Häfliger den «Unterschriftenbschiss»
aufgedeckt.
Host: Philipp Loser
Produktion: Jacqueline Wechsler
Der Artikel zum Thema:
Kampagnenfirmen von prominenten SVPlern sammeln viele
ungültige Unterschriften
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