Prof. Dr. Jens Amendt: Kriminalfälle klären mit Insekten
1 Stunde 11 Minuten
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Ein Ex-Gefängnisinsasse, ein Ex-Drogenabhängiger und eine Domina: Die drei haben Erfahrungen gemacht, die viele nur aus Fernsehen oder Internet kennen. Oft jenseits der Legalität.
Beschreibung
vor 5 Monaten
Krimifans wissen auf jeden Fall, dass der ungefähre Todeszeitpunkt
eines Mordopfers mit Hilfe von Fliegenmaden bestimmt werden kann.
Doch wer will sich wirklich genau vorstellen, wie die Arbeit mit
verwesten Leichen im Detail abläuft? Erscheint die intensive
Beschäftigung mit ekelerregenden Krabbeltieren und übelriechenden,
zerfressenen Körpern nicht grauenhaft und irgendwie krank? Zu
dieser Frage haben Maximilian, Roman und Nina Professor Dr. Jens
Amendt eingeladen. Er ist Forensiker am Institut für Rechtsmedizin
in Frankfurt am Main und erzählt begeistert von seiner Forschungs-
und Ermittlungsarbeit. Während seines Biologie-Studiums entwickelte
er als Hilfskraft im Naturmuseum eine Faszination für Insekten.
Nach einem internationalen Kongress vor 25 Jahren wollte er mehr
mit diesem Knowhow anfangen und schlug den Weg in die Rechtsmedizin
ein. Gemeinsam sprechen die Vier über deutsche Bestattungsgesetze,
Körperspender für Anatomiekurse und sogenannte Bodyfarmen in den
USA. Das sind Gelände, die Wissenschaftlern als Freiluft-Labore zur
Erforschung der menschlichen Verwesung dienen. Jens Amendt würde
gerne auch in Deutschland so ein Forschungsgelände anlegen, stößt
aber bisher auf Bedenken. Er liebt das Nichtalltägliche an seinem
Beruf. Sein Verhältnis zum Tod hat sich dadurch nicht verändert und
er ist auch nicht immun gegen Verwesungsgeruch geworden. Krank,
tabuisiert oder nur sehr speziell? Entscheidet selbst. Schreibt uns
unter gjh@swr3.de. Podcasttipp: Y-Kollektiv – Der Podcast
https://www.ardaudiothek.de/sendung/y-kollektiv-der-podcast/urn:ard:show:8fc9608ab910f6ee/
eines Mordopfers mit Hilfe von Fliegenmaden bestimmt werden kann.
Doch wer will sich wirklich genau vorstellen, wie die Arbeit mit
verwesten Leichen im Detail abläuft? Erscheint die intensive
Beschäftigung mit ekelerregenden Krabbeltieren und übelriechenden,
zerfressenen Körpern nicht grauenhaft und irgendwie krank? Zu
dieser Frage haben Maximilian, Roman und Nina Professor Dr. Jens
Amendt eingeladen. Er ist Forensiker am Institut für Rechtsmedizin
in Frankfurt am Main und erzählt begeistert von seiner Forschungs-
und Ermittlungsarbeit. Während seines Biologie-Studiums entwickelte
er als Hilfskraft im Naturmuseum eine Faszination für Insekten.
Nach einem internationalen Kongress vor 25 Jahren wollte er mehr
mit diesem Knowhow anfangen und schlug den Weg in die Rechtsmedizin
ein. Gemeinsam sprechen die Vier über deutsche Bestattungsgesetze,
Körperspender für Anatomiekurse und sogenannte Bodyfarmen in den
USA. Das sind Gelände, die Wissenschaftlern als Freiluft-Labore zur
Erforschung der menschlichen Verwesung dienen. Jens Amendt würde
gerne auch in Deutschland so ein Forschungsgelände anlegen, stößt
aber bisher auf Bedenken. Er liebt das Nichtalltägliche an seinem
Beruf. Sein Verhältnis zum Tod hat sich dadurch nicht verändert und
er ist auch nicht immun gegen Verwesungsgeruch geworden. Krank,
tabuisiert oder nur sehr speziell? Entscheidet selbst. Schreibt uns
unter gjh@swr3.de. Podcasttipp: Y-Kollektiv – Der Podcast
https://www.ardaudiothek.de/sendung/y-kollektiv-der-podcast/urn:ard:show:8fc9608ab910f6ee/
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