Wie man Kunden von ChatGPT zurückgewinnt - Marc Berg (Statista)

Wie man Kunden von ChatGPT zurückgewinnt - Marc Berg (Statista)

28 Minuten

Beschreibung

vor 5 Monaten
Im Datenbusiness tobt ein Kampf, bei dem der Gegner kein
klassischer Wettbewerber ist, sondern eine Technologie: Statista
wird massiv von künstlicher Intelligenz herausgefordert, wie sie in
ChatGPT und Co. steckt. Als Marc Berg im Oktober 2023 die Führung
bei Statista übernimmt, läuft das Zeitalter der Large Language
Models (LLMs) gerade an. Und damit auch ein Problem: "Die großen
LLMs haben sich alles, was frei verfügbar im Internet war,
gekrallt", sagt Berg im Podcast. Rund zehn Prozent des
Datenbestands von Statista lagen außerhalb der Paywall - genug, um
als Trainingsmasse zu dienen. Das gefällt Berg nicht, aber Jammern
ist nicht sein Stil. Stattdessen setzt er Statista auf Innovation.
"Wir bauen gerade Produkte und Partnerschaften für Perplexity,
Copilot und andere Plattformen", sagt er. Das Ziel: Er möchte
Statista-Daten direkt in die Tools integrieren, die Menschen im
Arbeitsalltag nutzen - ohne Medienbruch, ohne Umweg über
statista.com. "Wir sind Mittel zum Zweck und müssen Informationen
so nahtlos und friktionslos wie möglich an den Kunden bringen",
sagt Berg. Das zahlt sich aus. Selbst ein Großkunde, der Statista
zwischenzeitlich kündigte, weil ChatGPT "doch alles könne", kam
nach drei Monaten zurück - "zum fast doppelten Preis". Die
Einsicht? KI kann Vieles, ist aber immer nur so gut, wie die Daten,
die sie füttern. Oder wie Berg es ausdrückt: "Shit in, shit out."
Bei aller Begeisterung: Wenn es um den Technologiestandort
Deutschland geht, wird Berg nachdenklich. "Meine Mutter hat mich
mal gefragt, ob ich nicht in die Politik will. Ich habe gesagt, das
würde ich nie tun. Ich glaube, die Probleme sind zu groß, als dass
ich sie lösen könnte." Wie Berg die Herausforderungen bei Statista
meistert und warum für ihn ein Großkonzern als Arbeitgeber eher
nicht infrage kommt, erzählt er in der neuen Folge von "So techt
Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas
Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail
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