#284 Russlands Waffenarsenale: Unendliche Reserven?

#284 Russlands Waffenarsenale: Unendliche Reserven?

vor 10 Monaten
Russlands Rüstungsproduktion läuft auf Hochtouren. Drohnen, Raketen, Panzer - das hat Priorität. Nicht alle neuen Kriegsgeräte kommen an die Front. Auch die Lager werden aufgefüllt.
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Beschreibung

vor 10 Monaten
Am vergangenen Wochenende hat Russland die schwersten Luftangriffe
seit Kriegsbeginn geflogen. Mehr als 800 Drohnen wurden auf Ziele
in der Ukraine programmiert, dazu kamen Raketen. Ex-General Bühler
geht davon aus, dass das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange
ist. Denkbar sei, dass Russland noch mehr Drohnen einsetzen könnte.
Die Produktion läuft auf Hochtouren, China liefert die notwendigen
elektronische Bauteile.

Nicht alle neu produzierten Waffen werden dabei an der Front
eingesetzt. Ein Teil fließt in die Arsenale, um dort die Lager zu
füllen. Auch die Verluste halten sich nach Ansicht von Bühler
derzeit in Grenzen. Im August habe Russland an der Front rund 30
Kampfpanzer eingebüßt, das sei deutlich weniger als früher.

Ein weiteres Thema im Gespräch mit Host Christian Erll sind
mögliche europäische Sicherheitsgarantien für die Ukraine.
Ex-General Bühler findet es richtig, in Szenarien zu denken und
nicht alles breit in der Öffentlichkeit zu diskutieren. Er lobt die
Zurückhaltung der Bundesregierung in dieser Frage. In den
Hörerfragen geht es unter anderem um den mutmaßlichen russischen
Störangriff auf das Flugzeug von Ursula von der Leyen. Dieser wurde
anfangs dramatischer dargestellt, als er in Wirklichkeit war.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder
rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste
Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 16.
September geplant.
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