AfD-Knall in Sachsen-Anhalt

AfD-Knall in Sachsen-Anhalt

vor 9 Monaten
In einem Jahr wird in Sachsen-Anhalt gewählt. Die AfD liegt laut dem Sachsen-Anhalt Trend von Infratest Dimap für MDR, Mitteldeutsche Zeitung und Volksstimme klar vorn. Reicht es für die absolute Mehrheit?
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Beschreibung

vor 9 Monaten
In einem Jahr wird in Sachsen-Anhalt gewählt – das Ergebnis könnte
eine politische Zeitenwende für Deutschland insgesamt werden. Denn
die AfD liegt laut dem aktuellen Sachsen-Anhalt Trend von Infratest
Dimap für MDR, Mitteldeutsche Zeitung und Volksstimme klar vorn.
Und zwar so eindeutig, dass selbst eine AfD-Alleinregierung nicht
ausgeschlossen scheint. Laut der Umfrage käme die AfD aktuell auf
39 Prozent der Stimmen, vor der CDU mit 27 Prozent, der Linken mit
13 Prozent, der SPD mit sieben Prozent und dem BSW mit sechs
Prozent. Die Grünen, die FDP und andere Parteien wären aktuell
nicht im neuen Landtag vertreten, weil sie unter fünf Prozent
liegen.

Was ist von diesen Zahlen zu halten, welche Perspektiven ergeben
sich daraus? Darüber spricht Malte Pieper in dieser Folge mit einem
ausgewiesenen Kenner der Politik in Sachsen-Anhalt – mit Marc Rath,
Chefredakteur von Mitteldeutscher Zeitung und Volksstimme. Rath
erklärt, wie die AfD zu der Partei werden konnte, für die eine
absolute Mehrheit in den Bereich des Möglichen rückt und welche
Rolle Ulrich Siegmund dabei spielt, den die AfD als
Spitzenkandidaten ins Rennen schickt. Es geht außerdem um die
Chancen von Sven Schulze (CDU), der Reiner Haseloff als
Ministerpräsident beerben will. Rath sagt, die Wahl könnte
Sachsen-Anhalt grundlegend verändern, die Regierbarkeit in Frage
stellen und völlig neue politische Wege nötig machen.

Am Ende des Podcasts gehen wir noch einmal auf die vorherige Folge
mit Burkhard Jung und den kommunalen Finanzen ein, zu der uns
Kritik erreicht hat. Die nächste Folge gibt es am 3. Oktober, zum
Tag der Deutschen Einheit.

Wenn Sie Fragen und Anregungen an Anja Maier und Malte Pieper
haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
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