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Aus Eisen mach Kunst - 300 Jahre Gießerei Lauchhammer

Aus Eisen mach Kunst - 300 Jahre Gießerei Lauchhammer

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Was verbindet Luther mit Scharnhorst? Neptun mit dem polnischen
Fürsten Mieczyslaw und Boleslaw? Das Leipziger Marxmonument über
dem Universitätseingang mit dem Buchenwalddenkmal?

Die Antwort: Lauchhammer. Das Wormser Lutherdenkmal und das
Leipziger Marxmonument, der Berliner und Nordhäuser Neptunbrunnen,
die Statuen der ersten christlichen polnischen Fürsten - sie alle
entstanden in der Kunstgießerei Lauchhammer. Gegründet vor 300
Jahren als Eisengießerei durch eine Frau. Die damit die
Industrialisierung der Lausitz auslöste.

Anm. d. Red.: In einer früheren Fassung des Podcasts sagten wir,
dass das Goethe-Schiller-Denkmal in Weimar und das Wittenberger
Lutherdenkmal ebenfalls in Lauchhammer gegossen wurden. Mehrere
Hörerinnen und Hörer haben uns aufmerksam gemacht, dass das nicht
stimmt. Der Wittenberger Luther wurd ein Berlin gegossen und das
Weimarer Goethe-Schiller-Denkmal entstand in München, weil der
bayrische König Geld dafür gab. Aber es gibt drei Kopien dieses
Denkmals in den USA (San Francisco, Milwaukee und Cleveland)
und diese Kopien wurden in Lauchhammer gegossen.

Hostin: Linda Schildbach

Autor und Producer: Hartmut Schade

Sprecherin: Conny Wolter

Redaktion: Stefan Nölke

Produktion: MDR Kultur und Jugend 2025

Mitwirkende: Antje Bräuer, Kustodin Gießereimuseum
Lauchhammer

Dr. Sönke Friedreich, Institut für Sächsische Geschichte und
Volkskunde      

Dr. Michael Wetzel, Landeshistoriker TU Chemnitz
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„Aus Eisen mach Kunst - 300 Jahre Gießerei Lauchhammer“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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