Konsumgenossenschaften gegen Teuerung

Konsumgenossenschaften gegen Teuerung

23. August 1925
11 Minuten
Podcast
Podcaster
Der Podcast mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Welt vor hundert Jahren

Beschreibung

vor 6 Monaten
Seit dem Jahr 1958 wacht das Bundeskartellamt unter Anderem
darüber, ob Unternehmen insgeheim Preisabsprachen treffen, die sich
zu Lasten der Verbraucher*innen auswirken. Vor 100 Jahren stellten
sich die Sozialdemokraten die Frage, wie solchen willkürlichen
Teuerungen zu begegnen sei. Und ein Lösungsweg, bei dem man sich
nicht auf den Staat verlassen musste, bestand in
Konsumgenossenschaften. Ein W. Postelt führt die Vorteile, die ein
Zusammenschluss der Kund*innen bringen könnte, im Hamburger Echo
vom 23. August 1925 aus. Dabei sollten die Genossenschaften nicht
nur als große Konsumenten mit einer die Situation auf dem Markt
beeinflussenden Kaufkraft auftreten, sondern auch bestimmte
Gegenstände des alltäglichen Bedarfs selber herstellen und sich so
der Preispolitik der privatwirtschaftlichen Unternehmen gänzlichen
entziehen. Rosa Leu träumt für uns den Traum der Genossenschaften.

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