Overdosed Berlin über illegale Raves, Lost Places und Freiheit beim Feiern
vor 8 Monaten
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vor 8 Monaten
Es gibt Gründe für Veränderungen, die so tiefgreifend sind, dass
sie immer wieder Erwähnung finden. In der Clubwelt ist das wohl
die Corona-Zeit. Alles ist seither teurer, zahlreiche Clubs
mussten schließen. Schlimmer noch: Eine ganze Generation von
Feiernden scheint die Lust auf Clubnächte verloren zu haben. So
zumindest liest man es in der einschlägigen Fachpresse.
Ob das wirklich stimmt, ist schwer zu sagen. Richtig ist, Corona
war eine Zäsur. Menschen konnten indoor nicht mehr feiern und
taten es darum draußen. Legal oder illegal – ganz egal! Das
Kollektiv Overdosed Berlin ist genau in dieser Zeit entstanden
und wurde bekannt für wilde, meist illegale Partys in
Abrisshäusern und Lost Places.
Dabei geht es dem Kollektiv um das, was wohl auch die erste
Generation an Ravern in den frühen 1990er Jahren antrieb:
Freiheit.
Berlin Booth hat sich mit Overdosed Berlin deshalb über Katz- und
Maus-Spiele mit der Polizei, die Schönheit verfallener Gelände
und die Grundsätze illegalen Feierns unterhalten.
Redaktion: Martin Daßinnies, Max Finger
Moderation: Martin Daßinnies
Kamera / Ton: Bilal Nasirulla
Postproduktion: Robert Schulz
Grafik: Cleo Beater
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