"Härtere Maßnahmen erforderlich": Kultusminister Clemens erklärt seine Schulpolitik
Sachsens Kultusminister Conrad Clemens spricht kurz vor Beginn des
Schuljahres über erreichte Ziele, alte Probleme und eine Idee, wie
angehende Lehrkräfte vermehrt in Schulen auf dem Land kommen.
55 Minuten
Podcast
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Beschreibung
vor 6 Monaten
Die Ranzen sind gepackt, die Zuckertüten stehen bereit – in Sachsen
beginnt am Montag das neue Schuljahr. Viele Kinder blicken mit
einer Mischung aus Vorfreude und Nervosität auf das, was dann für
sie beginnt: die Schulzeit. Ein passender Anlass, um Kultusminister
Conrad Clemens (CDU), in den Podcast „Politik in Sachsen“ von
Sächsische.de und Leipziger Volkszeitung einzuladen.
SZ-Chefredakteurin Annette Binninger und die Leiterin der
Politikredaktion von SZ und LVZ, Andrea Schawe, fragen den
Minister, wie die Lage zum Start des Schuljahres ist. Insbesondere
wollen sie wissen, wie Clemens die seit gut drei Monaten brodelnde
Diskussion über Lehrerabordnungen beruhigen will. Gegen die Pläne,
dass Lehrkräfte auch fach- und schulartübergreifend flexibel
eingesetzt werden sollen, gibt es Widerstand. Clemens schildert die
Lage. Die Abordnungen seien zwar nicht populär, aber: „Es ist der
richtige Weg, dass wir jetzt […] härtere Maßnahmen umsetzen.“ Und:
Im Kampf gegen den Unterrichtsausfall will Clemens noch weiter
gehen, er will das Bewerbungsprozedere künftiger Lehrkräfte in den
Blick nehmen. „Das Einstellungsverfahren ist durchaus
verbesserungswürdig“, sagt er, gefolgt von dem Satz: „Das will ich
mir genauer angucken.“ Weil sich frisch ausgebildete Lehrkräfte vor
allem in den Großstädten bewerben würden, allen voran in Leipzig,
müsse die Angabe von Wunschschulen überdacht werden. „Da müssen wir
klüger vorgehen, […] zum Beispiel schon bei der Bewerbung abfragen,
ob es nicht auch eine Wunschschule im ländlichen Raum gibt.“ Diesen
Prozess zu verbessern, oder wie es Clemens sagt, „besser
auszusteuern“, habe sich der Minister fürs nächste Jahr
vorgenommen. Neben diesem Thema stellt Clemens sich in dem Podcast
auch Fragen zu dringend benötigten Stellen in der
Schulsozialarbeit, der Digitalisierung des Unterrichts, zu privaten
Handys in der Schule – und zu einer persönlichen wie pikanten
Angelegenheit: einem Geschwindigkeitsverstoß, der dem Minister ein
zweimonatiges Fahrverbot eingebrockt hat und möglicherweise noch
ein Gerichtsverfahren nach sich zieht.
beginnt am Montag das neue Schuljahr. Viele Kinder blicken mit
einer Mischung aus Vorfreude und Nervosität auf das, was dann für
sie beginnt: die Schulzeit. Ein passender Anlass, um Kultusminister
Conrad Clemens (CDU), in den Podcast „Politik in Sachsen“ von
Sächsische.de und Leipziger Volkszeitung einzuladen.
SZ-Chefredakteurin Annette Binninger und die Leiterin der
Politikredaktion von SZ und LVZ, Andrea Schawe, fragen den
Minister, wie die Lage zum Start des Schuljahres ist. Insbesondere
wollen sie wissen, wie Clemens die seit gut drei Monaten brodelnde
Diskussion über Lehrerabordnungen beruhigen will. Gegen die Pläne,
dass Lehrkräfte auch fach- und schulartübergreifend flexibel
eingesetzt werden sollen, gibt es Widerstand. Clemens schildert die
Lage. Die Abordnungen seien zwar nicht populär, aber: „Es ist der
richtige Weg, dass wir jetzt […] härtere Maßnahmen umsetzen.“ Und:
Im Kampf gegen den Unterrichtsausfall will Clemens noch weiter
gehen, er will das Bewerbungsprozedere künftiger Lehrkräfte in den
Blick nehmen. „Das Einstellungsverfahren ist durchaus
verbesserungswürdig“, sagt er, gefolgt von dem Satz: „Das will ich
mir genauer angucken.“ Weil sich frisch ausgebildete Lehrkräfte vor
allem in den Großstädten bewerben würden, allen voran in Leipzig,
müsse die Angabe von Wunschschulen überdacht werden. „Da müssen wir
klüger vorgehen, […] zum Beispiel schon bei der Bewerbung abfragen,
ob es nicht auch eine Wunschschule im ländlichen Raum gibt.“ Diesen
Prozess zu verbessern, oder wie es Clemens sagt, „besser
auszusteuern“, habe sich der Minister fürs nächste Jahr
vorgenommen. Neben diesem Thema stellt Clemens sich in dem Podcast
auch Fragen zu dringend benötigten Stellen in der
Schulsozialarbeit, der Digitalisierung des Unterrichts, zu privaten
Handys in der Schule – und zu einer persönlichen wie pikanten
Angelegenheit: einem Geschwindigkeitsverstoß, der dem Minister ein
zweimonatiges Fahrverbot eingebrockt hat und möglicherweise noch
ein Gerichtsverfahren nach sich zieht.
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