Wassermanagement von morgen – Wenn jeder Tropfen zählt
20 Minuten
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Beschreibung
vor 6 Monaten
Wie können sich Städte und Regionen gegen Extremwetter wappnen
und Wasser gleichzeitig als wertvolle Ressource nutzen? In dieser
Episode unserer Podcast-Reihe „der Weg zur wasserintelligenten
Stadt“ tauchen wir in die Zukunft des urbanen Wassermanagements
ein – von Net-Zero-Konzepten über modulare Versickerungssysteme
bis hin zu digitalen Steuerungslösungen.
Warum sind neue Konzepte überhaupt nötig? Versiegelte Flächen und
überlastete Kanalisationen zeigen: Die klassische
Regenwasserableitung reicht nicht mehr aus. Jeder Tropfen zählt
und sollte dort versickern, wo er fällt. Die Neue Zürcher Zeitung
erklärt, warum viele Länder Europas ein neues
Wassermanagement benötigen.
Um den aktuellen technischen Stand zu veranschaulichen, stellen
wir euch Systeme wie Stormwise, den D-Raintank
3000 und die D-Rainclean-Substratsysteme vor. Sie
zeigen, wie urbane Räume Wasser speichern, reinigen und
wiederverwenden können – selbst bei begrenztem Platz und hoher
Belastung. Dabei stehen Planende vor neuen Herausforderungen.
Versickerung, Retention und Gründächer müssen von Anfang an
mitbedacht und gestalterisch integriert werden. Erfolgreiche
Beispiele wie der Water Square in Rotterdam oder
das Kronsberg-Quartier in Hannover zeigen, wie das gelingen
kann.
Doch wie sieht es in Forschung und Politik aus? Mit
der Wasserstrategie des BMUV und dem BMBF-Programm
„Wasser: N“ werden Renaturierung und Innovation gefördert.
Auf EU-Ebene entsteht ein integrierter Rahmen für Klimaresilienz
und Risikomanagement – mehr dazu hier.
Die Stadt der Zukunft ist vernetzt, naturbasiert und digital
gesteuert. Sie speichert, reinigt und nutzt Wasser intelligent,
um ihre Resilienz und Lebensqualität zu erhöhen. Das ist
Wasserwirtschaft 4.0.
Viel Spaß beim Zuhören!
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