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Beschreibung
vor 10 Monaten
Sind wir wirklich so rational, wie wir glauben?
Oder sind wir alle – du, ich, selbst die Gebildeten unter uns –
Gefangene unserer Vorurteile?
In dieser Episode spreche ich über das Buch "Heretics" von Will
Storr – und über die unbequeme Wahrheit, die darin steckt: Dass
wir alle in Geschichten leben, die wir uns selbst erzählen. Dass
Intelligenz uns nicht vor Irrtum schützt – sie macht uns nur
besser darin, uns selbst zu täuschen. Und dass der Mensch selten
absichtlich lügt – aber oft überzeugt falschliegt.
Wir reden über Tribalismus, über die moralische Überheblichkeit
unserer Zeit, über Wissenschaft als neue Religion und über die
Panikrituale der Corona-Jahre. Und wir fragen uns: Können wir dem
entkommen?
Antwort: Nein – nicht ganz. Aber wir können lernen, bewusst damit
umzugehen. Fünf Prinzipien zeige ich dir, die dir helfen, wach,
frei und menschlich zu bleiben. Darunter: Langsamer denken. Mit
jedem reden. Den Zweifel pflegen. Und demütig genug sein, um sich
irren zu dürfen.
Diese Folge ist ein Aufruf zur geistigen Tapferkeit – für alle,
die denken und fühlen wollen. Für alle, die noch selbst
entscheiden wollen, was sie glauben.
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