#718 Thierry Urwyler über seinen Weg zur eigenen Vorlesung
Wie ein junger Professor Lehre, Forschung und Alltag an der Uni
Zürich austariert
16 Minuten
Podcast
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Beschreibung
vor 7 Monaten
In dieser Folge kehrt [Thierry
Urwyler](https://www.linkedin.com/in/thierry-urwyler-aa724268/)
zurück – Assistenzprofessor für Strafrecht und Strafprozessrecht an
der Universität Zürich seit April 2025. Im Zentrum steht sein Start
in der Lehre: Wie bereitet man sich auf die erste Vorlesung vor?
Was heisst es, eine eigenständige Veranstaltung zu entwickeln –
zwischen fachspezifischem Tiefgang, didaktischer Verantwortung und
institutionellen Rahmenbedingungen? Thierry berichtet über sein
erstes Proseminar im Herbstsemester und seine geplante Vorlesung im
Frühjahrssemester 2026, in der er sich mit dem Alltag im
Justizvollzug auseinandersetzt: Fragen zu Briefverkehr, Telefonie,
Zwangsbehandlungen und medizinischen Massnahmen – stets empirisch
fundiert und rechtlich präzise. Es geht um den Anspruch, Lehre und
Forschung von Anfang an eng zu verzahnen, um den bewussten Einsatz
von Feedback, Coaching und Selbstbeobachtung als Weg zu guter Lehre
– und um die Frage, wie man Lehre nicht nur vermittelt, sondern
gestaltet. Auch organisatorische Herausforderungen wie der
bevorstehende Habilitationsvortrag, der Einstieg in die
universitäre Selbstverwaltung und die künftige Übernahme einer
Bachelor-Vorlesung werden thematisiert – ebenso wie die Kunst,
eigene Ressourcen klug zu planen. Und schliesslich: die
zwischenmenschliche Seite des akademischen Alltags. Wie entsteht
kollegiale Offenheit? Was bedeutet es, mit der Fachgruppe
regelmässig Mittagessen zu gehen – nicht als Verpflichtung, sondern
als gelebtes Mentoring? Ein Gespräch über Lehre als Verantwortung –
und über den Versuch, in der akademischen Welt nicht nur Fuss zu
fassen, sondern einen eigenen Ton zu entwickeln. Takeaways für
angehende Dozierende: - Gute Lehre beginnt nicht im Hörsaal,
sondern in der Vorbereitung - Transkription, Rückspiegelung,
KI-Feedback – auch Lehrende sollten sich selbst zuhören - Empirie
und Recht zusammendenken – besonders im Bereich des Strafvollzugs -
Keine Scheu vor Fehlern: Lehre ist ein wachsender Prozess -
Vernetzung ist keine Struktur, sondern Haltung Die Podcasts "Auf
dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/
oder auf allen üblichen Plattformen zu hören . Dort einfach nach
'Duri Bonin' suchen und abonnieren.
Urwyler](https://www.linkedin.com/in/thierry-urwyler-aa724268/)
zurück – Assistenzprofessor für Strafrecht und Strafprozessrecht an
der Universität Zürich seit April 2025. Im Zentrum steht sein Start
in der Lehre: Wie bereitet man sich auf die erste Vorlesung vor?
Was heisst es, eine eigenständige Veranstaltung zu entwickeln –
zwischen fachspezifischem Tiefgang, didaktischer Verantwortung und
institutionellen Rahmenbedingungen? Thierry berichtet über sein
erstes Proseminar im Herbstsemester und seine geplante Vorlesung im
Frühjahrssemester 2026, in der er sich mit dem Alltag im
Justizvollzug auseinandersetzt: Fragen zu Briefverkehr, Telefonie,
Zwangsbehandlungen und medizinischen Massnahmen – stets empirisch
fundiert und rechtlich präzise. Es geht um den Anspruch, Lehre und
Forschung von Anfang an eng zu verzahnen, um den bewussten Einsatz
von Feedback, Coaching und Selbstbeobachtung als Weg zu guter Lehre
– und um die Frage, wie man Lehre nicht nur vermittelt, sondern
gestaltet. Auch organisatorische Herausforderungen wie der
bevorstehende Habilitationsvortrag, der Einstieg in die
universitäre Selbstverwaltung und die künftige Übernahme einer
Bachelor-Vorlesung werden thematisiert – ebenso wie die Kunst,
eigene Ressourcen klug zu planen. Und schliesslich: die
zwischenmenschliche Seite des akademischen Alltags. Wie entsteht
kollegiale Offenheit? Was bedeutet es, mit der Fachgruppe
regelmässig Mittagessen zu gehen – nicht als Verpflichtung, sondern
als gelebtes Mentoring? Ein Gespräch über Lehre als Verantwortung –
und über den Versuch, in der akademischen Welt nicht nur Fuss zu
fassen, sondern einen eigenen Ton zu entwickeln. Takeaways für
angehende Dozierende: - Gute Lehre beginnt nicht im Hörsaal,
sondern in der Vorbereitung - Transkription, Rückspiegelung,
KI-Feedback – auch Lehrende sollten sich selbst zuhören - Empirie
und Recht zusammendenken – besonders im Bereich des Strafvollzugs -
Keine Scheu vor Fehlern: Lehre ist ein wachsender Prozess -
Vernetzung ist keine Struktur, sondern Haltung Die Podcasts "Auf
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