"„Sommerschatten“" - von Urs Fae - eine Rezension von Peter Mohr – Literaturkritik.de
vor 9 Monaten
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vor 9 Monaten
"„Sommerschatten“" - von - eine Rezension von Peter Mohr
– Literaturkritik.de –
Ein kunstvolles Plädoyer für eine Zweisamkeit in
Einsamkeit
(Hördauer ca. 06 Minuten)
Auf dem Rückweg in seine Rebhütte im Schwarzwald bekommt der
Erzähler einen Anruf, der alles verändert: Seine Partnerin Ina
ist beim Freitauchen schwer verunglückt. Sie wird ins künstliche
Koma versetzt, niemand weiß, ob ihr Gehirn Schaden genommen hat,
ob sie je wieder aufwachen wird. In den folgenden Tagen bangt er
um ihr Überleben, benachrichtigt er Freunde und Verwandte,
erinnert sich an das tastende Kennenlernen, die geteilten Wege
und Glücksmomente. Er harrt an Inas Krankenbett aus, spricht zu
ihr, liest ihr vor, hofft, sie möge endlich aufwachen,
zurückkehren zu ihm. Sein Erzählen ist Notwehr gegen das Gefühl
des Verlassenseins, die Angst, sie endgültig zu verlieren.
Sommerschatten ist ein einfühlsamer Roman über eine späte
Liebe und die Kraft der Erinnerung. Als Brücke zurück in den
Alltag, ins Leben...
Den Text der Rezension finden Sie
hier
Sprecher ist Matthias
Pöhlmann
Regie und Realisation Uwe Kullnick
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