Nina: Rechtliche Herausforderungen bei der Arbeit als Domina
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Ein Ex-Gefängnisinsasse, ein Ex-Drogenabhängiger und eine Domina: Die drei haben Erfahrungen gemacht, die viele nur aus Fernsehen oder Internet kennen. Oft jenseits der Legalität.
Beschreibung
vor 7 Monaten
Wer legal leben will, braucht Arbeit, Wohnung und ein Bankkonto.
Nina Workhard arbeitet legal als Domina. Doch mit ihrem Beruf stößt
sie an Grenzen, wenn es um Wohnungssuche und Finanzen geht. Da wird
Sexarbeit oft ausgeschlossen. Ist das krank? Oder nachvollziehbar?
Oder krankt das System, wenn man mit seiner Arbeit nur überlebt, in
dem man trickst? Seit 2014 arbeitet Nina selbstständig als Domina.
Sie hat Stundensätze für reale Treffen und Online-Sessions, bietet
Onlinecontent zum Runterladen an. Sie zahlt Steuern. Aber sie
bekommt keine Kreditkarte und kein Paypal-Konto.
Denn Allgemeine Geschäftsbedingungen schließen
Erotikdienstleistungen aus. Um Zahlungen ihrer Kunden abzuwickeln,
muss sie in Grauzonen ausweichen, Lücken im System finden. Bei
Wohnungsbesichtigungen hätte sie keine Chance, wenn sie ehrlich
angibt, womit sie ihr Geld verdient. Da wäre Lügen einfacher.
Eigentlich möchte Nina aber nichts Illegales tun. Mit Maximilian
und Roman diskutiert sie über gesperrte Paypal-Konten, das Strafmaß
für Urkundenfälschung und kreative Lösungen. Warum werden
Finanztransaktionen für das Rotlicht-Gewerbe erschwert? Was ist
Deplatforming? In welcher Weise ist die Cannabis-Branche davon
genauso betroffen? Wenn man Steuern auf etwas bezahlen soll, dann
sollte man die gleichen Rechte haben, wie alle anderen, finden die
Drei. Nina kann gut mit Geld umgehen. Selbstständig zu arbeiten,
gibt ihr das Gefühl frei zu sein. Deswegen nimmt sie
Papierkram, Ärger mit säumigen Kunden und auch die besonderen
finanziellen Herausforderungen ihrer Branche weiterhin in Kauf.
Schreibt uns unter gjh@swr3.de. Podcasttipp „Based on a true Story
– Die Könige von Malle“:
https://www.ardaudiothek.de/sendung/based-on-a-true-story-die-koenige-von-malle/urn:ard:show:1f142786eabca2e3/
Nina Workhard arbeitet legal als Domina. Doch mit ihrem Beruf stößt
sie an Grenzen, wenn es um Wohnungssuche und Finanzen geht. Da wird
Sexarbeit oft ausgeschlossen. Ist das krank? Oder nachvollziehbar?
Oder krankt das System, wenn man mit seiner Arbeit nur überlebt, in
dem man trickst? Seit 2014 arbeitet Nina selbstständig als Domina.
Sie hat Stundensätze für reale Treffen und Online-Sessions, bietet
Onlinecontent zum Runterladen an. Sie zahlt Steuern. Aber sie
bekommt keine Kreditkarte und kein Paypal-Konto.
Denn Allgemeine Geschäftsbedingungen schließen
Erotikdienstleistungen aus. Um Zahlungen ihrer Kunden abzuwickeln,
muss sie in Grauzonen ausweichen, Lücken im System finden. Bei
Wohnungsbesichtigungen hätte sie keine Chance, wenn sie ehrlich
angibt, womit sie ihr Geld verdient. Da wäre Lügen einfacher.
Eigentlich möchte Nina aber nichts Illegales tun. Mit Maximilian
und Roman diskutiert sie über gesperrte Paypal-Konten, das Strafmaß
für Urkundenfälschung und kreative Lösungen. Warum werden
Finanztransaktionen für das Rotlicht-Gewerbe erschwert? Was ist
Deplatforming? In welcher Weise ist die Cannabis-Branche davon
genauso betroffen? Wenn man Steuern auf etwas bezahlen soll, dann
sollte man die gleichen Rechte haben, wie alle anderen, finden die
Drei. Nina kann gut mit Geld umgehen. Selbstständig zu arbeiten,
gibt ihr das Gefühl frei zu sein. Deswegen nimmt sie
Papierkram, Ärger mit säumigen Kunden und auch die besonderen
finanziellen Herausforderungen ihrer Branche weiterhin in Kauf.
Schreibt uns unter gjh@swr3.de. Podcasttipp „Based on a true Story
– Die Könige von Malle“:
https://www.ardaudiothek.de/sendung/based-on-a-true-story-die-koenige-von-malle/urn:ard:show:1f142786eabca2e3/
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