"Das Rennen im digitalen Werbemarkt ist nicht verloren" - André Soulier (Nayoki)
31 Minuten
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Beschreibung
vor 7 Monaten
André Soulier ist ein Pionier im digitalen Marketing. Der Gründer
und CEO der Agentur Nayoki hat früh erkannt, wie datengetriebenes
Marketing Geschäftsmodelle verändern kann. Soulier ist in den USA
ins digitale Geschäft eingestiegen. Dort hat er mit
Baufinanzierungs-Leads ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut und
später verkauft. 2003 kehrte Soulier nach Deutschland zurück und
stieß auf Kopfschütteln: Online-Marketing war hierzulande noch
erklärungsbedürftig. "Ich habe in Frankfurt einen Vortrag gehalten,
da kam die Frage: Können Sie das bitte auf Deutsch übersetzen?",
erinnert sich Soulier. Heute gehört Nayoki zu den führenden
Agenturen für Performance Marketing. Der Fokus liegt auf messbaren
Ergebnissen: Klicks, Conversions, Umsatz. Während klassische
Werbung auf Reichweite und Image setzt, zählt hier allein der
Verkauf. Der Markt für digitale Werbung in Deutschland wächst laut
Statista stetig - bis 2029 auf über 21 Milliarden Euro. Besonders
stark: Suchmaschinenwerbung, Bannerwerbung und Videowerbung.
Trotzdem sieht Marketing-Experte Soulier Europa im Rückstand. Die
USA profitieren von klaren Investitionsstrategien: Dort fließt rund
ein Prozent des BIP in Private Equity, in Deutschland nur 0,01
Prozent. Zugleich werde hierzulande eher reguliert, statt eigene
Plattformen zu schaffen. Das Rennen sei dennoch offen. Studien
zeigen: Vor allem junge Nutzerinnen und Nutzer sind offen für neue
Plattformen. Für Soulier eine Chance auf ein digitales Comeback -
wenn Politik und Wirtschaft entschlossener in Infrastruktur,
Innovation und Gründergeist investieren. Ein Hoffnungsträger:
Künstliche Intelligenz. Deutschland verfügt über exzellente
Forschung - etwa am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche
Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern, das US-Konzerne wie Google
als Ideengeber schätzen. Gleichzeitig bleibt der Mensch im
Marketing unersetzlich. Influencer-Marketing ist längst ein
Milliardenmarkt - ein Beleg dafür, dass Vertrauen und
Persönlichkeit nicht durch Algorithmen ersetzt werden können. Bei
der Werbepersonalisierung sieht Soulier Nachholbedarf. Die Relevanz
müsse steigen, Streuverluste sinken. Fehler wie Anzeigen für
bereits gekaufte Produkte dürften sich nicht wiederholen. Was er
von der Politik erwartet, warum er Europa nicht abschreibt - und
weshalb für ihn das Rennen gegen die US-Giganten gerade erst
beginnt, verrät André Soulier in der neuen Folge von "So techt
Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas
Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail
an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen
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Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter
https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
und CEO der Agentur Nayoki hat früh erkannt, wie datengetriebenes
Marketing Geschäftsmodelle verändern kann. Soulier ist in den USA
ins digitale Geschäft eingestiegen. Dort hat er mit
Baufinanzierungs-Leads ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut und
später verkauft. 2003 kehrte Soulier nach Deutschland zurück und
stieß auf Kopfschütteln: Online-Marketing war hierzulande noch
erklärungsbedürftig. "Ich habe in Frankfurt einen Vortrag gehalten,
da kam die Frage: Können Sie das bitte auf Deutsch übersetzen?",
erinnert sich Soulier. Heute gehört Nayoki zu den führenden
Agenturen für Performance Marketing. Der Fokus liegt auf messbaren
Ergebnissen: Klicks, Conversions, Umsatz. Während klassische
Werbung auf Reichweite und Image setzt, zählt hier allein der
Verkauf. Der Markt für digitale Werbung in Deutschland wächst laut
Statista stetig - bis 2029 auf über 21 Milliarden Euro. Besonders
stark: Suchmaschinenwerbung, Bannerwerbung und Videowerbung.
Trotzdem sieht Marketing-Experte Soulier Europa im Rückstand. Die
USA profitieren von klaren Investitionsstrategien: Dort fließt rund
ein Prozent des BIP in Private Equity, in Deutschland nur 0,01
Prozent. Zugleich werde hierzulande eher reguliert, statt eigene
Plattformen zu schaffen. Das Rennen sei dennoch offen. Studien
zeigen: Vor allem junge Nutzerinnen und Nutzer sind offen für neue
Plattformen. Für Soulier eine Chance auf ein digitales Comeback -
wenn Politik und Wirtschaft entschlossener in Infrastruktur,
Innovation und Gründergeist investieren. Ein Hoffnungsträger:
Künstliche Intelligenz. Deutschland verfügt über exzellente
Forschung - etwa am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche
Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern, das US-Konzerne wie Google
als Ideengeber schätzen. Gleichzeitig bleibt der Mensch im
Marketing unersetzlich. Influencer-Marketing ist längst ein
Milliardenmarkt - ein Beleg dafür, dass Vertrauen und
Persönlichkeit nicht durch Algorithmen ersetzt werden können. Bei
der Werbepersonalisierung sieht Soulier Nachholbedarf. Die Relevanz
müsse steigen, Streuverluste sinken. Fehler wie Anzeigen für
bereits gekaufte Produkte dürften sich nicht wiederholen. Was er
von der Politik erwartet, warum er Europa nicht abschreibt - und
weshalb für ihn das Rennen gegen die US-Giganten gerade erst
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