Historiker über das Verreisen: "Es gab schon immer zu viele Touristen"

Historiker über das Verreisen: "Es gab schon immer zu viele Touristen"

26 Minuten

Beschreibung

vor 7 Monaten
Vom „Zurück zur Natur!“ der Romantiker über die „Kraft durch
Freude“-Fahrten der Nazis bis hin zum aktuell grassierenden
Massentourismus bis in die entlegensten Winkel der Erde: Menschen
lieben das Verreisen.
Aber wie ist diese Leidenschaft entstanden? Wie hat sie sich im
Laufe der Jahre verändert und entwickelt? Wie prägt sie unser
Leben, unsere Identität?
Der Tourismushistoriker Hasso Spode, apl. Professor an der Uni
Hannover und Ehrenvorsitzender des Historischen Archivs Tourismus
an der TU Berlin, zeichnet im Gespräch mit Jürgen Deppe die
verschlungenen Wege des Verreisens nach, analysiert den denkbar
schlechten Ruf von „Touristen“, zeigt die enorme wirtschaftliche
Bedeutung des Urlaubens weltweit und denkt darüber nach, was
geschieht, wenn auch die Bevölkerung der Schwellenländer ihr laut
Artikel 24 der UN Menschenrechtscharta unveräußerliches Recht auf
Urlaub in Anspruch nehmen. Schönen Urlaub!

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