Lemonflow.ai bringt KI-Support an die Ladesäule
Im Gespräch mit Konstantin Huneke, Mitgründer und CEO von
Lemonflow.ai
22 Minuten
Podcast
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Aktuelle Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und mehr
Beschreibung
vor 8 Monaten
Im aktuellen Podcast habe ich mit Konstantin Huneke gesprochen,
Mitgründer und CEO von Lemonflow.ai. Sein Unternehmen setzt genau
dort an, wo Fahrer von E-Autos und Betreiber von Ladeinfrastruktur
oft frustriert sind: beim Kundensupport an der Ladesäule.
Lemonflow.ai bringt künstliche Intelligenz direkt in diesen
sensiblen Bereich – mit dem Ziel, Probleme schneller, einfacher und
günstiger zu lösen. Konstantin hat über fünf Jahre Erfahrung in der
E-Auto-Charging-Branche gesammelt, vor allem auf der
Beratungsseite. Anfang 2024 gründete er Lemonflow.ai, um die
Servicequalität im Ladenetz zu verbessern – mit einem speziell
trainierten KI-Agenten, der als First-Level-Support agiert. Der
Clou: Die KI ist nicht nur ein smarter Chatbot, sondern kann aktiv
mit der Ladesäule interagieren. „Wir können Remote-Resets
durchführen, Sessions starten oder stoppen und das Kabel entriegeln
– direkt aus der Ferne“, erklärt er. Die Technologie deckt alle
gängigen Kanäle ab: Sprach-Hotline, Chat und E-Mail. In mehr als 30
Sprachen, rund um die Uhr. Und sie wird von den Nutzern
überraschend gut angenommen. „Rund 70 bis 80 Prozent probieren es
mit der KI – davon können wir wiederum bis zu 80 Prozent direkt
lösen“, berichtet Konstantin. Für alles andere gibt es eine
nahtlose Übergabe an menschliche Support-Teams. Warum es oft
überhaupt zu Problemen kommt, weiß er auch: Nicht selten liegt es
an der Bedienung durch Nutzer:in. „Viele Fehler entstehen, weil
jemand das Kabel zu früh einsteckt oder sich zu spät
authentifiziert“, so Konstantin. Sein Unternehmen setzt genau da
an, gibt verständliche Anleitungen – und sorgt damit für ein
entspannteres Ladeerlebnis. Für Ladeinfrastrukturbetreiber
bringt das gleich mehrere Vorteile: geringere Kosten, einfache
Skalierbarkeit bei Expansionen und eine konstant hohe Qualität im
Support. Die Integration in bestehende Systeme wie Salesforce oder
Zendesk funktioniert über Standardschnittstellen. Auch bei den
Telefonanlagen ist eine Weiterleitung zum Menschen jederzeit
möglich. Lemonflow.ai lernt mit jeder Interaktion dazu – und zwar
nicht nur im Einzelfall, sondern für alle Kunden. „Wenn wir z. B.
einen neuen QR-Code-Betrug erkennen, speisen wir die Lösung direkt
in die KI ein – und alle anderen profitieren mit“. Natürlich
anonymisiert und DSGVO-konform. Technologisch setzt das
Unternehmen auf modulare Orchestrierung. Statt ein eigenes
Sprachmodell zu bauen, nutzen sie jeweils das Beste vom Markt –
aktuell etwa Gemini 2.5 von Google. „Wir wollen schnell auf
Innovationen reagieren können. Unsere Stärke liegt in der
Orchestrierung und im Branchenwissen“, so der Co-Founder es
Unternehmens im Podcast. Zukunftspläne gibt es viele:
Perspektivisch will Lemonflow.ai nicht nur Probleme lösen, sondern
durch Datenanalyse verhindern. Wenn zum Beispiel an einer
bestimmten Station wiederholt ein bestimmtes Auto Probleme macht,
soll diese Erkenntnis direkt in Wartung und Optimierung einfließen.
Das Ziel: „Vom Support zur Prävention – und langfristig zu einem
deutlich besseren Ladeerlebnis für alle.“ Ein System, das lernt,
sich verbessert und aktiv hilft – genau das, was in der
Ladeinfrastruktur bislang oft gefehlt hat. Nun aber genug der
Vorrede – hör rein in mein Gespräch mit Konstantin Huneke.
Mitgründer und CEO von Lemonflow.ai. Sein Unternehmen setzt genau
dort an, wo Fahrer von E-Autos und Betreiber von Ladeinfrastruktur
oft frustriert sind: beim Kundensupport an der Ladesäule.
Lemonflow.ai bringt künstliche Intelligenz direkt in diesen
sensiblen Bereich – mit dem Ziel, Probleme schneller, einfacher und
günstiger zu lösen. Konstantin hat über fünf Jahre Erfahrung in der
E-Auto-Charging-Branche gesammelt, vor allem auf der
Beratungsseite. Anfang 2024 gründete er Lemonflow.ai, um die
Servicequalität im Ladenetz zu verbessern – mit einem speziell
trainierten KI-Agenten, der als First-Level-Support agiert. Der
Clou: Die KI ist nicht nur ein smarter Chatbot, sondern kann aktiv
mit der Ladesäule interagieren. „Wir können Remote-Resets
durchführen, Sessions starten oder stoppen und das Kabel entriegeln
– direkt aus der Ferne“, erklärt er. Die Technologie deckt alle
gängigen Kanäle ab: Sprach-Hotline, Chat und E-Mail. In mehr als 30
Sprachen, rund um die Uhr. Und sie wird von den Nutzern
überraschend gut angenommen. „Rund 70 bis 80 Prozent probieren es
mit der KI – davon können wir wiederum bis zu 80 Prozent direkt
lösen“, berichtet Konstantin. Für alles andere gibt es eine
nahtlose Übergabe an menschliche Support-Teams. Warum es oft
überhaupt zu Problemen kommt, weiß er auch: Nicht selten liegt es
an der Bedienung durch Nutzer:in. „Viele Fehler entstehen, weil
jemand das Kabel zu früh einsteckt oder sich zu spät
authentifiziert“, so Konstantin. Sein Unternehmen setzt genau da
an, gibt verständliche Anleitungen – und sorgt damit für ein
entspannteres Ladeerlebnis. Für Ladeinfrastrukturbetreiber
bringt das gleich mehrere Vorteile: geringere Kosten, einfache
Skalierbarkeit bei Expansionen und eine konstant hohe Qualität im
Support. Die Integration in bestehende Systeme wie Salesforce oder
Zendesk funktioniert über Standardschnittstellen. Auch bei den
Telefonanlagen ist eine Weiterleitung zum Menschen jederzeit
möglich. Lemonflow.ai lernt mit jeder Interaktion dazu – und zwar
nicht nur im Einzelfall, sondern für alle Kunden. „Wenn wir z. B.
einen neuen QR-Code-Betrug erkennen, speisen wir die Lösung direkt
in die KI ein – und alle anderen profitieren mit“. Natürlich
anonymisiert und DSGVO-konform. Technologisch setzt das
Unternehmen auf modulare Orchestrierung. Statt ein eigenes
Sprachmodell zu bauen, nutzen sie jeweils das Beste vom Markt –
aktuell etwa Gemini 2.5 von Google. „Wir wollen schnell auf
Innovationen reagieren können. Unsere Stärke liegt in der
Orchestrierung und im Branchenwissen“, so der Co-Founder es
Unternehmens im Podcast. Zukunftspläne gibt es viele:
Perspektivisch will Lemonflow.ai nicht nur Probleme lösen, sondern
durch Datenanalyse verhindern. Wenn zum Beispiel an einer
bestimmten Station wiederholt ein bestimmtes Auto Probleme macht,
soll diese Erkenntnis direkt in Wartung und Optimierung einfließen.
Das Ziel: „Vom Support zur Prävention – und langfristig zu einem
deutlich besseren Ladeerlebnis für alle.“ Ein System, das lernt,
sich verbessert und aktiv hilft – genau das, was in der
Ladeinfrastruktur bislang oft gefehlt hat. Nun aber genug der
Vorrede – hör rein in mein Gespräch mit Konstantin Huneke.
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