Pharma durch Prozessmanagement nachhaltig machen | Mit Katharina Paulick
vor 10 Monaten
Beschreibung
vor 10 Monaten
Wie kann nachhaltige Pharma funktionieren? Wie funktioniert das
mit dem Prozessmanagement zusammen? Und ist das ĂŒberhaupt
notwendig?
Darum geht es in der neuen Folge vom ChaosHacker Talk, in dem
Host Christof Layher diesmal Katharina Paulick zu Gast hat.
Diese ist MitgrĂŒnderin von BioNukleo, engagiert sich aktiv fĂŒr
nachhaltige Pharma und kĂŒmmert sich aktuell um das Green Business
Process Management bei envite.
FĂŒr sie ist das spannendste Thema Biotechprozesse
Machine-Learning-basiert zu automatisieren und zu steuern.
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Wie kann man nachhaltige Pharma denn ĂŒberhaupt definieren?
FĂŒr viele in der Pharma bedeutet Nachhaltigkeit direkt auch mehr
Ausgaben und weniger Wirtschaftlichkeit.
So stimmt das aber nicht, dazu hat Katharina sogar Publikationen
zu gemacht.
Eigentlich möchte sie sich auch gerne gleichzeitig fĂŒr alle
Dimensionen der Nachhaltigkeit engagieren: Wirtschaftlich, sozial
und ökologisch.
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Und teilweise ist es so einfach: Durch ein diverses Team alleine
ist deine Wirtschaftskraft schon höher.
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Wenn sich die Politik in Nachhaltigkeit einmischt, dann kann es
einfacher werden. Denn in einem Markt, in dem ein GroĂteil nicht
nachhaltig handelt ist es fĂŒr die schwerer, die es tun.
Christof erzĂ€hlt von dem Konzept der âSix Thinking Hatsâ bzw. der
6 DenkhĂŒte von De Bono.
Dabei geht es darum, unterschiedliche DenkansÀtze in eine
Problemlösung oder Aufgabe reinzubringen. Das reduziert natĂŒrlich
auch blinde Flecken.
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Nach einem Ausflug in die Welt der Schule, in der KreativitÀt
mehr gefördert werden sollte und bei dem Schulnoten weniger
wichtig sein sollten, sprechen die beiden natĂŒrlich noch ĂŒber
Prozesse.
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Die Basis-Hausaufgaben fĂŒr Prozess-Optimierung sind:
Erstmal alles aufschreiben
Eine Prozess-Landkarte kreieren
Danach erst optimieren.
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Ganz wichtiger Tipp: In diesem Prozess gibt es kein Final, man
ist niemals fertig. Aber irgendwann hat man mal einen Stand.
Das ist eigentlich wie beim Yoga, wenn man da eine Pose
trainiert, auch wenn man sie noch nicht perfekt schafft, bietet
sie dir einen Benefit.
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Wenn man sich die Ist-Prozesse aufschreibt, nimmt man allerdings
oft auch die Altlasten mit. Bei der Optimierung sollte man direkt
an VerÀnderung denken und daran, was das Leben von anderen
einfacher macht.
AuĂerdem motiviert man Menschen so auch besser zur
Prozess-Optimierung, denn so ist das eher ein leidiges Thema in
Unternehmen.
In der Kommunikation sollte es also mehr um die Benefits gehen.
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Bei Pharma sollte man vielleicht auch nicht direkt an der
Produktionsstrecke anfangen, wenn einem das zu heiĂ ist und wenn
man ein Patientenprodukt produziert.
Aber es gibt genug andere Dinge, die man optimieren kann:
IT-Prozesse, Zeiterfassung, UrlaubsantrÀge und noch viel mehr.
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Und auch die Zusammenarbeit mit Behörden kann man sich einfach
machen, indem man offen auf diese zugeht und Probleme direkt
anspricht, statt die Behörden als Feinde zu sehen.
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FĂŒr Katharina ist klar: Besser als mit einem BPMN-Prozess kann
man es fĂŒr Behörden nicht machen. Christof ist sich da nicht so
sicher...
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00:00:00 Vorstellung Katharina Paulick
00:01:26 Science vs. Business
00:02:23 Was ist nachhaltige Pharma?
00:07:22 Politische Dimension von Nachhaltigkeit
00:09:05 Prozessmanagement fĂŒr Nachhaltigkeit
00:12:29 Ideen sind manchmal zu frĂŒh fĂŒr die Zeit
00:16:37 Komplexe Prozesse automatisieren
00:19:43 Produktionsprozesse
00:22.37 Verschiedene Blickwinkel in Teams
00:29:47 Basics fĂŒr Prozessoptimierung
00:36:37 Es-Ist- und To-Be-Prozess
00:41:45 Prozesse in Pharma
00:48:42 Zwei Fragen an Katharina
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