Pharma durch Prozessmanagement nachhaltig machen | Mit Katharina Paulick

Pharma durch Prozessmanagement nachhaltig machen | Mit Katharina Paulick

52 Minuten

Beschreibung

vor 8 Monaten

Wie kann nachhaltige Pharma funktionieren? Wie funktioniert das
mit dem Prozessmanagement zusammen? Und ist das überhaupt
notwendig?


Darum geht es in der neuen Folge vom ChaosHacker Talk, in dem
Host Christof Layher diesmal Katharina Paulick zu Gast hat.


Diese ist Mitgründerin von BioNukleo, engagiert sich aktiv für
nachhaltige Pharma und kümmert sich aktuell um das Green Business
Process Management bei envite.


Für sie ist das spannendste Thema Biotechprozesse
Machine-Learning-basiert zu automatisieren und zu steuern.


 


Wie kann man nachhaltige Pharma denn überhaupt definieren?


Für viele in der Pharma bedeutet Nachhaltigkeit direkt auch mehr
Ausgaben und weniger Wirtschaftlichkeit.


So stimmt das aber nicht, dazu hat Katharina sogar Publikationen
zu gemacht.


Eigentlich möchte sie sich auch gerne gleichzeitig für alle
Dimensionen der Nachhaltigkeit engagieren: Wirtschaftlich, sozial
und ökologisch.


 


Und teilweise ist es so einfach: Durch ein diverses Team alleine
ist deine Wirtschaftskraft schon höher.


 


Wenn sich die Politik in Nachhaltigkeit einmischt, dann kann es
einfacher werden. Denn in einem Markt, in dem ein Großteil nicht
nachhaltig handelt ist es für die schwerer, die es tun.


Christof erzählt von dem Konzept der „Six Thinking Hats“ bzw. der
6 Denkhüte von De Bono.


Dabei geht es darum, unterschiedliche Denkansätze in eine
Problemlösung oder Aufgabe reinzubringen. Das reduziert natürlich
auch blinde Flecken.


 


Nach einem Ausflug in die Welt der Schule, in der Kreativität
mehr gefördert werden sollte und bei dem Schulnoten weniger
wichtig sein sollten, sprechen die beiden natürlich noch über
Prozesse.


 


Die Basis-Hausaufgaben für Prozess-Optimierung sind:


Erstmal alles aufschreiben


Eine Prozess-Landkarte kreieren


Danach erst optimieren.


 


Ganz wichtiger Tipp: In diesem Prozess gibt es kein Final, man
ist niemals fertig. Aber irgendwann hat man mal einen Stand.


Das ist eigentlich wie beim Yoga, wenn man da eine Pose
trainiert, auch wenn man sie noch nicht perfekt schafft, bietet
sie dir einen Benefit.


 


Wenn man sich die Ist-Prozesse aufschreibt, nimmt man allerdings
oft auch die Altlasten mit. Bei der Optimierung sollte man direkt
an Veränderung denken und daran, was das Leben von anderen
einfacher macht.


Außerdem motiviert man Menschen so auch besser zur
Prozess-Optimierung, denn so ist das eher ein leidiges Thema in
Unternehmen.


In der Kommunikation sollte es also mehr um die Benefits gehen.


 


Bei Pharma sollte man vielleicht auch nicht direkt an der
Produktionsstrecke anfangen, wenn einem das zu heiß ist und wenn
man ein Patientenprodukt produziert.


Aber es gibt genug andere Dinge, die man optimieren kann:
IT-Prozesse, Zeiterfassung, Urlaubsanträge und noch viel mehr.


 


Und auch die Zusammenarbeit mit Behörden kann man sich einfach
machen, indem man offen auf diese zugeht und Probleme direkt
anspricht, statt die Behörden als Feinde zu sehen.


 


Für Katharina ist klar: Besser als mit einem BPMN-Prozess kann
man es für Behörden nicht machen. Christof ist sich da nicht so
sicher...


 


00:00:00 Vorstellung Katharina Paulick


00:01:26 Science vs. Business


00:02:23 Was ist nachhaltige Pharma?


00:07:22 Politische Dimension von Nachhaltigkeit


00:09:05 Prozessmanagement für Nachhaltigkeit


00:12:29 Ideen sind manchmal zu früh für die Zeit


00:16:37 Komplexe Prozesse automatisieren


00:19:43 Produktionsprozesse


00:22.37 Verschiedene Blickwinkel in Teams


00:29:47 Basics für Prozessoptimierung


00:36:37 Es-Ist- und To-Be-Prozess


00:41:45 Prozesse in Pharma


00:48:42 Zwei Fragen an Katharina

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