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  4. #261 Jochen Schwill – Mehr Intelligenz statt neuer Kraftwerke
Wenn Jochen Schwill von neun Gigawatt Batterie-Kapazität in
deutschen Kellern spricht – das entspricht neun Großkraftwerken –
wird schlagartig klar, dass die Energiewende kein
infrastrukturelles Manko, sondern ein Vernetzungsproblem hat. Die
Zukunft der Energieversorgung liegt nicht im Bau weiterer
Kraftwerke, sondern in der Integration dezentraler Ressourcen:
Elektroautos, Wärmepumpen, Heimspeicher. Sie sind nicht das
Problem, sondern die Lösung – wenn man sie richtig orchestriert.

Dabei ist nicht einmal Technologie das Hindernis. Flexibilität
und Resilienz im Stromsystem sind heute machbar – technisch
längst gelöst, wirtschaftlich durch marktfähige Preise von
Photovoltaik und Speichern untermauert. Was fehlt, ist der kluge
regulatorische Rahmen, der diese Flexibilität zugänglich macht,
und die Bereitschaft, sie konsequent zu nutzen. Es geht nicht
mehr um das „Ob“, sondern um das „Wie klug und wie schnell“.

Jochens Vision von SpotMyEnergy als „größter virtueller Batterie
Deutschlands“ ist daher mehr als ein Geschäftsmodell. Es ist ein
Paradigmenwechsel: weg vom Großkraftwerk, hin zum Schwarm
intelligenter Verbraucher. In dieser Stromzukunft ist das Licht
nicht mehr einfach an oder aus – es ist vernetzt. Und jedes
Einfamilienhaus kann Teil des Netzes sein, nicht als passiver
Konsument, sondern als aktiver Spieler in einem System, das von
unten wächst. Ohne Ideologie, einfach weil es funktioniert.

Hier geht es zur erwähnten Folge "Maximilian Fichtner: Innovation
Batterie – Der Akku treibt die Energiewende"

Zu Gast:

Jochen Schwill, Gründer und Geschäftsführer von SpotMyEnergy

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„#261 Jochen Schwill – Mehr Intelligenz statt neuer Kraftwerke“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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