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Beschreibung
vor 1 Jahr
Diese Folge beschäftigt sich mit den Tücken der Arbeitsteilung.
Denn eine Herausforderung für jede Veränderung ist, dass je nach
dem welche Arbeit jemand in der Organisation wahrnimmt, sein
Blick auf das was gut ist und was anders werden soll, ein anderer
ist.
Arbeitsteilung führt dazu, dass nicht alle an einem Strang
ziehen.
Die unterschiedlichen Interessen sind nicht nur gespielt, nicht
nur gespeist aus der Angst von Menschen, die sich vor
Veränderungen fürchten. Hier haben Menschen wirklich
grundsätzlich verschiedene Auffassungen darüber, was gut wäre für
die Organisation. Ihre Auffassung basiert auf dem Bereich, in dem
sie arbeiten.
Veränderungen sind deshalb immer Ergebnis einer Verhandlung
zwischen Repräsentanten unterschiedlicher Interessen.
Und deswegen bedeuten Veränderungen (an der Formalstruktur) immer
auch eine Veränderung in den Machtverhältnissen.
Stefan Kühl hat einen spannenden Rat, wie man diese in den Griff
bekommt: Manchmal ist es das Richtige, einen Verhandlungsprozess
künstlich in die Länge zu ziehen.
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