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  4. Big Tech - Braucht es europäische Digitalplattformen?
Die Debatte mit Ann Kristin Schenten, Julia Pohle und Ingo Dachwitz
--- "Big Tech ist der größte Lobbyist in Brüssel." (Julia Pohle)
--- Big Tech war einst ein Heilsversprechen: Internet für alle, die
große digitale Revolution. Heute jedoch liegt die Macht im Netz bei
wenigen Konzernen – Google, Meta, Alphabet und Co. Wir alle sind
von ihnen abhängig. Dabei wäre es dringend nötig, digitale
Souveränität aktiv zu gestalten, meint die Sozialwissenschaftlerin
Julia Pohle. In Brüssel hätte sich immerhin starke
Regulierungsmacht etabliert, betont der Journalist Ingo Dachwitz –
und appelliert zugleich an unsere Verantwortung: Wer den Weg in die
digitale Unabhängigkeit gehen und Big Tech verstehen will, darf den
globalen Süden nicht vergessen. Welche Antworten finden wir auf die
wachsende – und zunehmend politische – Macht von Big Tech? --- Ingo
Dachwitz ist Kommunikationswissenschaftler und arbeitet als
politischer Tech-Journalist für das preisgekrönte
Investigativmedium netzpolitik.org. 2025 hat er gemeinsam mit Sven
Hilbig das Sachbuch "Digitaler Kolonialismus - Wie Tech-Konzerne
und Großmächte die Welt unter sich aufteilen" im C.H. Beck Verlag
veröffentlicht. --- Julia Pohle ist Co-Leiterin der
Forschungsgruppe Politik der Digitalisierung am
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Zudem ist
sie assoziierte Forscherin an der Brussels School of Governance und
dem CNRS in Paris. Ihre zentralen Forschungsthemen sind globale
Digitalpolitik, Internet Governance und internationale
Kommunikationspolitik. --- Mehr Infos s.
www.radiodrei.de/derzweitegedanke --- Schreiben Sie uns direkt an
derzweitegedanke@radiodrei.de.
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„Big Tech - Braucht es europäische Digitalplattformen?“

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