Update: Wie sich die SPD erneuern will
Bärbel Bas soll Saskia Esken als SPD-Co-Parteivorsitzende ablösen.
Was bedeutet der Wechsel für die SPD? Und: Die kurdische
Arbeiterpartei PKK will sich auflösen.
11 Minuten
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Beschreibung
vor 9 Monaten
Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Bärbel Bas soll ab
Juni den Parteivorsitz der SPD neben Lars Klingbeil übernehmen.
Zuvor hatte die bisherige Co-Chefin der SPD, Saskia Esken,
angekündigt, nicht noch einmal für den Vorsitz kandidieren zu
wollen. 2021 war Bas schon einmal für zwei Jahre Vizechefin der
SPD. Innerhalb der Fraktion gehört sie der Gruppe Parlamentarische
Linke an. Was von Bärbel Bas als neuer SPD-Vorsitzenden erwartet
werden kann und wie sich die Partei durch Saskia Eskens Rückzug
verändern dürfte, weiß ZEIT-Hauptstadtredakteur Peter
Dausend. Die kurdische Arbeiterpartei PKK hat ihre Auflösung
bekannt gegeben. Laut der PKK-nahen Nachrichtenagentur ANF soll der
Prozess vom Gründer der Partei, Abdullah Öcalan, geleitet werden,
der derzeit inhaftiert ist. Dieser hatte bereits im Februar dazu
aufgerufen, die Waffen niederzulegen. Die Partei des türkischen
Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan (AKP) begrüßt die Entscheidung und
spricht von einem Wendepunkt in der Geschichte der Türkei. Warum
sich die PKK dazu entschieden hat, ihren Kampf zu beenden, und
welche Auswirkungen das auf die Situation in der Türkei haben
könnte, erklärt ZEIT-ONLINE-Korrespondentin Marion Sendker im
Podcast. Außerdem im Update: China und die USA haben sich auf eine
90-tägige Zollpause verständigt. Die USA erheben für Importe aus
China Zölle von 30 Prozent, andersherum sind es zehn Prozent. Zuvor
hatten die USA für Waren aus China Sonderzölle von bis zu 145
Prozent erhoben. Die Pause soll genutzt werden, um
weiterzuverhandeln. Zum ersten Mal in der Geschichte hat die IG
Metall die Kölner Ford-Werke zum Streik aufgerufen. Dieser soll von
Mittwochmorgen bis zum Ende der Nachtschicht am Donnerstag
andauern. Grund für den Streik sind geplante Stellenstreichungen:
Bis 2027 will das Management am Kölner Standort 2.900 Stellen
abbauen. Was noch? Ein neues Medikament soll Migräne verhindern.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion:
Constanze Kainz Mitarbeit: Emma Graml, Mira Schrems Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge: Nachfolge von Saskia Esken: Bärbel Bas
soll neue SPD-Vorsitzende werden Renten: Bas will Beamte zur
Rentenversicherung heranziehen Saskia Esken: Die Selfmadefrau
Kurdische Arbeiterpartei: PKK gibt eigene Auflösung bekannt
Auflösung der PKK: Die PKK löst sich auf, ihre Ideen nicht
Kurdenkonflikt: Endet mit PKK-Auflösung der Kurdenkonflikt in der
Türkei? Zollstreit: Trump feiert sich auf dem Trümmerhaufen
Autoindustrie: Arbeiter der Kölner Ford-Werke streiken erstmals Sie
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Juni den Parteivorsitz der SPD neben Lars Klingbeil übernehmen.
Zuvor hatte die bisherige Co-Chefin der SPD, Saskia Esken,
angekündigt, nicht noch einmal für den Vorsitz kandidieren zu
wollen. 2021 war Bas schon einmal für zwei Jahre Vizechefin der
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hatten die USA für Waren aus China Sonderzölle von bis zu 145
Prozent erhoben. Die Pause soll genutzt werden, um
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andauern. Grund für den Streik sind geplante Stellenstreichungen:
Bis 2027 will das Management am Kölner Standort 2.900 Stellen
abbauen. Was noch? Ein neues Medikament soll Migräne verhindern.
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