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Beschreibung
vor 1 Jahr
In dieser Folge spricht Martin Gasteiner mit Daniel Vella, einem
Forscher aus Malta, der über die Beziehungen zwischen Ruinen und
Utopien nachdenkt. Daniel diskutiert die Spannungsfelder zwischen
der ästhetischen Betrachtung von Ruinen, der romantischen Kunst der
Distanznahme und der Konfrontation mit den sozialen Realitäten, die
in konkreten Ruinen verankert sind. Besonders spannend ist Daniels
Betrachtung Maltas als »Land der Ruinen« – Überreste der britischen
Kolonialzeit, Festungen der Johanniter und unvollendete Gebäude
prägen die maltesische Landschaft. Diese unbeanspruchten Räume
werden zunehmend von kapitalistischen Entwicklungen verdrängt, was
zur Zerstörung öffentlicher Räume und intensiver Privatisierung
führt. Daniel Vella reflektiert zudem die Verbindungen zwischen
Ruinen und Utopien und bespricht diese Themen auch in seiner
Forschung zu Videospielen. (Interview in English)
Forscher aus Malta, der über die Beziehungen zwischen Ruinen und
Utopien nachdenkt. Daniel diskutiert die Spannungsfelder zwischen
der ästhetischen Betrachtung von Ruinen, der romantischen Kunst der
Distanznahme und der Konfrontation mit den sozialen Realitäten, die
in konkreten Ruinen verankert sind. Besonders spannend ist Daniels
Betrachtung Maltas als »Land der Ruinen« – Überreste der britischen
Kolonialzeit, Festungen der Johanniter und unvollendete Gebäude
prägen die maltesische Landschaft. Diese unbeanspruchten Räume
werden zunehmend von kapitalistischen Entwicklungen verdrängt, was
zur Zerstörung öffentlicher Räume und intensiver Privatisierung
führt. Daniel Vella reflektiert zudem die Verbindungen zwischen
Ruinen und Utopien und bespricht diese Themen auch in seiner
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