Warum ich aus dem Osten abhaue

Warum ich aus dem Osten abhaue

vor 1 Jahr
Der Künstler und Fotograf Sebastian Weise erzählt uns, warum er den Osten verlässt. Rassismus, Antisemitismus, krude Theorien – all das werde salonfähig. Leicht falle ihm der Abschied nicht, denn er liebe seine Heimat.
46 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Jahr
Er ist Ossi, aber er hält es hier nicht mehr aus. Der Künstler und
Fotograf Sebastian Weise erzählt uns, warum er dem Osten den Rücken
kehrt. Rassismus, Antisemitismus, Verschwörungstheorien – all das
werde salonfähig. Für ihn sei es an der Zeit, zu gehen. Leicht
falle ihm das nicht, denn er liebe seine Heimat und die Menschen
hier, "seine Leute", wie er sagt. Weise ist auch auf dem Land
aufgewachsen und wohnt derzeit noch in Halle. Er hat den Wandel im
Osten als Fotograf begleitet, analysiert und künstlerisch
verarbeitet. Nun sagt er, sei er ernüchtert und enttäuscht von den
Menschen. Viele seien "geistig vergiftet". Die AfD werde immer
stärker, ihre Anhänger immer mehr. Wer bunter denke, gehe weg oder
ziehe sich ins Private zurück. Der Rest "hält die Fresse". Das
alles diskutieren Weise, Malte Pieper und Focus-Chefreporterin Anja
Maier auch anhand eines aktuellen Vorfalles im sächsischen Sebnitz.
Dort hatte eine rassistische Anzeige eines Dachdeckermeisters für
Aufsehen gesorgt. Wohin Weise auswandern will, auch das erzählt er
uns im Podcast.

Außerdem: Warum der Osten nach rechts rückt – wie sich unsere Hörer
das erklären.

Podcast-Tipp: Was tun, Herr General? -
https://1.ard.de/general

Wenn Sie Fragen und Anregungen an Anja Maier und Malte Pieper
haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
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