Mit dem Fackelzug zu Hindenburg

Mit dem Fackelzug zu Hindenburg

vor 11 Monaten
30. April 1925
6 Minuten
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Podcast
Podcaster
Der Podcast mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Welt vor hundert Jahren

Beschreibung

vor 11 Monaten
Auf dem Gut seiner Schwiegertochter in Groß Schwülper im Kreise
Gifhorn in Niedersachsen weilte Paul von Hindenburg, während die
Auszählung der zweiten Runde der Reichspräsidentenwahl lief, und
erfuhr dort von seinem Wahlsieg. Wie zahlreiche Fans von Hindenburg
und Verfechter dessen, wofür er als Kandidat stand, so machte sich
auch ein Korrespondent der sich am rechten Rand unseres
Zeitungsspektrums befindenden Harburger Anzeigen und Nachrichten
auf den Weg nach Groß Schwülper, um dem neuen Präsidenten zu
huldigen. Sein Bericht, erschienen am 30. April 1925, ist voller
nationalen Pathos und schildert, wie die Menschen zu einem
Fackelzug zusammenfanden und an Hindenburg vorbeidefilierten. Uns
wird, wenn wir Frank Riede lauschen, klar, dass die unsäglichen
Fackelzüge der Nationalsozialisten eine lange Tradition hatten, und
auch, warum sie heute nicht mehr zum Repertoire politischer
Festveranstaltungen gehören.

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