Koalitionsvertrag: Viele Versprechen, wenig Osten

Koalitionsvertrag: Viele Versprechen, wenig Osten

vor 1 Jahr
Union und SPD sind sich handelseinig geworden. Doch der mutmaßlich künftige Kanzler Merz geht mit großen Hypotheken ins Kanzleramt. Und der Osten kommt im Koalitionsvertrag kaum vor. Wir analysieren die Einigung.
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Beschreibung

vor 1 Jahr
Union und SPD sind sich handelseinig geworden. Der mutmaßlich
künftige Kanzler Friedrich Merz (CDU) verspricht nichts weniger als
einen Neuanfang. Stärkung der Wirtschaft, Entlastungen für Firmen
und Bürger, eine härtere Migrationspolitik, Änderungen beim
Bürgergeld. Soweit einige der Pläne. Wir schauen ins Detail.

Focus-Chefreporterin Anja Maier hält den Koalitionsvertrag für
überschaubar ambitioniert. Es gebe viel "wir wollen" und wenig "wir
werden". Und trotzdem müsse man nach dreieinhalb Jahren Ampel
sagen: "Es kann echt nur besser werden." Auffällig sei, dass die
SPD sehr viel herausgeholt habe. Das habe sich die CDU selbst
zuzuschreiben. Friedrich Merz gehe mit großen Hypotheken in dieses
Bündnis und ins Kanzleramt. Weil er viele Fehler gemacht habe. Wie
geht es nun weiter? Kann klappen, was zum Wohle unserer Demokratie
klappen muss? Und wo findet sich der Osten im Koalitionsvertrag
wieder? Wer aus dem Osten könnte ins Kabinett einziehen? All das
besprechen wir in dieser Folge.

Podcast-Tipp: Fragen an den Autor -
https://www.ardaudiothek.de/sendung/fragen-an-den-autor/1122/

Wenn Sie Fragen und Anregungen an Anja Maier und Malte Pieper
haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
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