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Beschreibung
vor 1 Jahr
Gaukönigshofen in Franken ist 19 Jahre lang das Zuhause des jungen
Juden Werner Kleemann. Ein scheinbar harmonisches Dorf, in dem
jeder jeden kennt und Juden und Nichtjuden in friedlicher
Koexistenz leben. Das ändert sich mit der Machtergreifung der
Nazis.
Werner wird von der Schule geworfen, später darf er keine Geschäfte
oder Cafés mehr betreten, noch nicht einmal auf Parkbänken sitzen.
Während der Novemberpogrome 1938 wird Werner verhaftet und in das
Konzentrationslager Dachau deportiert. Nur mit Glück kommt er wenig
später frei und versucht in London und später in New York, ein
neues Leben zu beginnen. Doch Werner leidet still weiter. An den
psychischen und physischen Folgen von Demütigung, von Misshandlung
und Entmenschlichung. Später kehrt Werner nach Deutschland zurück,
um für seine eigene Gerechtigkeit zu kämpfen.
In dieser Episode der "Stolpertexte" beleuchtet Autorin Dana
Suffrin die Lebensgeschichte eines jungen Mannes, der Dachau
überlebte, doch ein Leben lang an den Folgen litt. Die Geschichte
von Werner Kleemann ist dabei nur eine von tausenden, die im Archiv
des Leo Baeck Instituts (LBI) zu finden sind. Für das
Literaturprojekt "Stolpertexte" wurde das Archiv für Autorinnen und
Autoren geöffnet. Auf Grundlage von Tagebucheinträgen,
überlieferten Erinnerungen und zeitgeschichtlichen Dokumenten
entstanden auf diese Weise bereits über 30 literarische Texte, die
– ähnlich wie die Stolpersteine in den Straßen Europas – an das
Leben und die Träume von Menschen, wie Werner Kleemann, erinnern.
Der Podcast "Stolpertexte" macht ihre Geschichten lebendig.
Folge 4: Dass wir noch da sind, ist doch ein Wunder | Von Dana
Suffrin | Mit den Stimmen von Judith Engel, Christoph Gawenda,
Dietrich Hollinderbäumer, Oscar Hoppe und Max Urlacher | Host:
Tanya Raab | Regie: Jean-Claude Kuner | Redaktion: Steffen Moratz,
Anne Wihan | Musik: Janko Hanushevsky | Produktion: MDR 2024
Podcast-Tipp: Tatort Geschichte
https://1.ard.de/stolpertexte-tatort-geschichte
Juden Werner Kleemann. Ein scheinbar harmonisches Dorf, in dem
jeder jeden kennt und Juden und Nichtjuden in friedlicher
Koexistenz leben. Das ändert sich mit der Machtergreifung der
Nazis.
Werner wird von der Schule geworfen, später darf er keine Geschäfte
oder Cafés mehr betreten, noch nicht einmal auf Parkbänken sitzen.
Während der Novemberpogrome 1938 wird Werner verhaftet und in das
Konzentrationslager Dachau deportiert. Nur mit Glück kommt er wenig
später frei und versucht in London und später in New York, ein
neues Leben zu beginnen. Doch Werner leidet still weiter. An den
psychischen und physischen Folgen von Demütigung, von Misshandlung
und Entmenschlichung. Später kehrt Werner nach Deutschland zurück,
um für seine eigene Gerechtigkeit zu kämpfen.
In dieser Episode der "Stolpertexte" beleuchtet Autorin Dana
Suffrin die Lebensgeschichte eines jungen Mannes, der Dachau
überlebte, doch ein Leben lang an den Folgen litt. Die Geschichte
von Werner Kleemann ist dabei nur eine von tausenden, die im Archiv
des Leo Baeck Instituts (LBI) zu finden sind. Für das
Literaturprojekt "Stolpertexte" wurde das Archiv für Autorinnen und
Autoren geöffnet. Auf Grundlage von Tagebucheinträgen,
überlieferten Erinnerungen und zeitgeschichtlichen Dokumenten
entstanden auf diese Weise bereits über 30 literarische Texte, die
– ähnlich wie die Stolpersteine in den Straßen Europas – an das
Leben und die Träume von Menschen, wie Werner Kleemann, erinnern.
Der Podcast "Stolpertexte" macht ihre Geschichten lebendig.
Folge 4: Dass wir noch da sind, ist doch ein Wunder | Von Dana
Suffrin | Mit den Stimmen von Judith Engel, Christoph Gawenda,
Dietrich Hollinderbäumer, Oscar Hoppe und Max Urlacher | Host:
Tanya Raab | Regie: Jean-Claude Kuner | Redaktion: Steffen Moratz,
Anne Wihan | Musik: Janko Hanushevsky | Produktion: MDR 2024
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