Bilbaos teure Hundehütte
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vor 11 Monaten
Das andere Spanien - weit ab von sonnenverbrannten
Mittelmeerstränden: Das spanische Baskenland liegt an der Grenze zu
Frankreich am Atlantik, der hier Golf von Biskaya heißt. Euskadi –
so nennen die Bewohner ihre Heimat, das mit lediglich zweieinhalb
Millionen Einwohnern trotzdem eine eigene Sprache hat. Als
eigenständige Kultur unter dem Faschisten Franco haben die Menschen
gelitten und es dauerte, bis die Unabhängigkeit und eine gewisse
Öffnung – auch durch den Tourismus - besonders die größte der
baskischen Städte, Bilbao, bekannt und beliebt gemacht hat. Bilbao
ist die Hauptstadt der Provinz Biskaya. Mit etwas mehr als einer
Million Einwohner lebt fast die Hälfte aller Basken in der
nördlichsten der drei Provinzen. Der Fluss Nervión schlängelt sich
von hier aus noch rund 20 Kilometer weiter gen Norden, bis er sich
schließlich in den Atlantik ergießt. Er war noch vor drei
Jahrzehnten von der Schwerindustrie vergiftet und floss braun und
zäh durch das Zentrum der Metropole. Kaum eine Stadt hat in ihrer
jüngeren Geschichte so einen Wandel vollzogen: Heute paddeln junge
Touristen auf ihm oder angeln an seiner Spundwand. Im Hintergrund
immer das Wahrzeichen Bilbaos: Der imposante, metallglänzende,
geschwungene Bau des berühmten Guggenheim-Museums von Architekt
Frank Gehry. „Die Kohlefrachter aus meiner Kindheit fahren hier
schon lange nicht mehr“, erzählt Karmele in ihrem Friseursalon. Die
61-Jährige hat auch den Faschismus unter Franco erfahren. Noch
heute kommen ihr die Tränen, wenn sie davon berichtet, wie die
baskische Fahne nach langer Zeit der Unterdrückung am Rathaus zum
ersten Mal gehisst wurde. Die Reportage von Thomas H. A. Becker
führt ins Zentrum der baskischen Metropole aber auch in ihre
Randbezirke, in denen abends die Zuwanderer mit Einheimischen
feiern – immer mit einem Glas frischen Txakolis. Der Regen des
Atlantiks verleiht dem Wein eine herbe Frische und macht ihn zum
perfekten Partner der Tapas, die auf Baskisch Pintxos heißen –
kulinarische Meisterwerke, die es an jeder Ecke der Stadt zu
probieren gibt.
Mittelmeerstränden: Das spanische Baskenland liegt an der Grenze zu
Frankreich am Atlantik, der hier Golf von Biskaya heißt. Euskadi –
so nennen die Bewohner ihre Heimat, das mit lediglich zweieinhalb
Millionen Einwohnern trotzdem eine eigene Sprache hat. Als
eigenständige Kultur unter dem Faschisten Franco haben die Menschen
gelitten und es dauerte, bis die Unabhängigkeit und eine gewisse
Öffnung – auch durch den Tourismus - besonders die größte der
baskischen Städte, Bilbao, bekannt und beliebt gemacht hat. Bilbao
ist die Hauptstadt der Provinz Biskaya. Mit etwas mehr als einer
Million Einwohner lebt fast die Hälfte aller Basken in der
nördlichsten der drei Provinzen. Der Fluss Nervión schlängelt sich
von hier aus noch rund 20 Kilometer weiter gen Norden, bis er sich
schließlich in den Atlantik ergießt. Er war noch vor drei
Jahrzehnten von der Schwerindustrie vergiftet und floss braun und
zäh durch das Zentrum der Metropole. Kaum eine Stadt hat in ihrer
jüngeren Geschichte so einen Wandel vollzogen: Heute paddeln junge
Touristen auf ihm oder angeln an seiner Spundwand. Im Hintergrund
immer das Wahrzeichen Bilbaos: Der imposante, metallglänzende,
geschwungene Bau des berühmten Guggenheim-Museums von Architekt
Frank Gehry. „Die Kohlefrachter aus meiner Kindheit fahren hier
schon lange nicht mehr“, erzählt Karmele in ihrem Friseursalon. Die
61-Jährige hat auch den Faschismus unter Franco erfahren. Noch
heute kommen ihr die Tränen, wenn sie davon berichtet, wie die
baskische Fahne nach langer Zeit der Unterdrückung am Rathaus zum
ersten Mal gehisst wurde. Die Reportage von Thomas H. A. Becker
führt ins Zentrum der baskischen Metropole aber auch in ihre
Randbezirke, in denen abends die Zuwanderer mit Einheimischen
feiern – immer mit einem Glas frischen Txakolis. Der Regen des
Atlantiks verleiht dem Wein eine herbe Frische und macht ihn zum
perfekten Partner der Tapas, die auf Baskisch Pintxos heißen –
kulinarische Meisterwerke, die es an jeder Ecke der Stadt zu
probieren gibt.
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